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"Ausbildung auf höchstem Niveau" - Staatsministerin Haderthauer zu Besuch im Helmholtz Zentrum München

07.09.2009 - (idw) Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Neuherberg, 7. September. Im Rahmen des heutigen Tags der Ausbildung hat Christine Haderthauer (CSU), Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, das Helmholtz Zentrum München besucht. Haderthauer informierte sich über die vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung am Zentrum und lobte die hohe Qualität der Ausbildung. "Das Helmholtz Zentrum ist in der Ausbildung sehr aktiv. Wir bieten derzeit 40 Ausbildungsplätze in 7 Berufen an. Aber nicht nur unsere Auszubildenden, auch der wissenschaftliche Nachwuchs werden bei uns optimal qualifiziert", betonte der Wissenschaftlich-technische Geschäftsführer Prof. Dr. Günther Wess. Allerdings wünsche er sich "eine stärkere Wahrnehmung und Unterstützung dieser Funktion durch die Landespolitik". Wess: "Wir sind die Top-Adresse im Bereich der Forschung an der Schnittstelle zwischen Gesundheit und Umwelt".

Haderthauer betonte: "Der Wettbewerbsfaktor der Zukunft wird die Qualifikation der Mitarbeiter sein. Bayerische Unternehmen, aber auch ihre Mitarbeiter sollen die Nase vorne haben. Wir freuen uns, dass das Helmholtz Zentrum München nicht nur mit exzellenter Forschung, sondern auch mit Ausbildung auf höchstem Niveau zur Attraktivität des Standortes beiträgt".

Bei ihrem Besuch im Lehrlabor machte sich Christine Haderthauer selbst ein Bild: Neben sieben Biologielaboranten, zwei Landwirten und drei Tierpfleger/innen haben in diesem Herbst drei Bürokaufleute, ein Fachlagerist und ein Fachinformatiker mit ihrer Ausbildung begonnen. Nach ihrer Ausbildung können sie unbesorgt in die Zukunft blicken: Ehemalige Auszubildende sind heute in zahlreichen Firmen bzw. Institutionen der Grundlagenforschung, der Industrie oder der Administration tätig.

Auch im akademischen Bereich wird das Helmholtz Zentrum München seiner Aufgabe zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Qualifizierung auf höchstem Niveau gerecht: Im Bereich der Doktorandenausbildung ist das Helmholtz Zentrum München an derzeit 9 Graduiertenkollegs beteiligt (davon fünf gemeinsam mit den Münchner Universitäten, LMU und Technische Universität München), die in Kooperation mit Universitäten eine besonders nachhaltige Ausbildung ermöglichen.

Das vom Institut für Grundwasserökologie des Helmholtz Zentrums München koordinierte EU-Projekt' "Goodwater Initial Training Network" (ITN) dient der Ausbildung von Wissenschaftlern und Umweltingenieuren auf dem Schwerpunkt nachhaltige Grundwassernutzung und umweltverträgliche Sanierungsmethoden. Über einen Zeitraum von vier Jahren werden innovative wissenschaftliche Verfahren in den Bereichen Mikrobiologie, Hydrogeologie, Chemie, sowie stabiler Isotopentechnik vermittelt. Die international angeworbenen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten individuelle Förderung durch Expertentraining, Schulungen, Workshops, Sommerschulen und Laboraustauschprogramme.

Weitere Informationen

Das Helmholtz Zentrum München ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 26500 Beschäftigten
zusammengeschlossen haben.

Das Institut für Grundwasserökologie am Helmholtz Zentrum München beschäftigt sich mit dem Abbau und Transport von Schadstoffen im Grundwasser und deren Auswirkung auf das Ökosystem. Zentrales Ziel ist die Erforschung von mikrobiellen Selbstreinigungsprozessen und Limitationen des Schadstoffabbaus. Damit werden Entscheidungsgrundlagen für das Management des Ökosystems Grundwasser als wichtige Trinkwasserquelle geschaffen.


Ansprechpartner für Medienvertreter

Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1 85764 Neuherberg . Tel.: 089-3187-3946 . Fax 089-3187-3324, Internet: http://www.helmholtz-muenchen.de. E-Mail: presse@helmholtz-muenchen.de
Weitere Informationen: http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitt...
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