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Kristalle sehen, Mathematik hören, Reinraumluft schnuppern

11.06.2003 - (idw) Forschungsverbund Berlin e.V.

Das Programm des Forschungsverbundes Berlin in der Langen Nacht Wissenschaften am 14. Juni

Ist der "Osterhase" in Deutschland wirklich vom Aussterben bedroht? Wer ist beim Liebeswerben der Hyänen erfolgreich? Und wie berechnet man Risiken und Nebenwirkungen auf Finanzmärkten? Das sind nur einige der Fragen, auf die Wissenschaftler aus Instituten des Forschungsverbundes Berlin e.V. bei der Langen Nacht der Wissenschaften am Samstag, 14. Juni 2003, eingehen werden. Erstmals präsentiert sich der Forschungsverbund selbst mit einem eigenen Stand und einem Vortragsprogramm in Berlin-Adlershof. Zentraler Anlaufpunkt ist das Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin in Adlershof.

Neben den Wissenschaftlern aus dem Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) werden dabei auch Mathematiker aus dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik interessante Vorträge halten, etwa zur "Mathematik in der alltäglichen und nichtalltäglichen Wirklichkeit". Das WIAS bietet darüber hinaus etwas ganz Besonderes an: eine szenische Lesung aus dem Reich der Mathematik. Maila Barthel und Ella Dreyer lesen die Kurzgeschichte "Lemma 1" von Helga Königsdorf. Darin geht es um die absurden Folgen, die das Eingeständnis eines Irrtums in einem Institut der Akademie der Wissenschaften der DDR nach sich zieht.

Natürlich öffnen auch Institute des Forschungsverbundes ihre Pforten und bieten ein eigenes Programm. In Adlershof sind es allein drei - das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik, das Institut für Kristallzüchtung und das Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie. Hinzu kommt noch das Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik, das am Standort von BESSY, dem Berliner Elektronenspeicherring, seine Experimentierhütte öffnet. Und auf dem Campus in Berlin-Buch beteiligt sich das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie mit einem großen Programm an der Langen Nacht.

Eine detaillierte Übersicht über das Programm des Forschungsverbundes gibt es im Internet http://www.fv-berlin.de/lndwspezial.pdf

Das Angebot der Verbund-Institute zur Langen Nacht der Wissenschaften ist auch im Verbundjournal ausführlich beschrieben. Das Magazin des Forschungsverbundes Berlin ist eben mit einer aktuellen Ausgabe erschienen. Das Schwerpunktthema des Heftes heißt "Wissen für alle". Neben den Initiativen in der Langen Nacht gehören dazu auch zahlreiche andere Aus- und Weiterbildungsaktivitäten im Forschungsverbund Berlin. Das Verbundjournal erscheint vierteljährlich und ist kostenlos. Auf Wunsch senden wir das Journal zu. Anfragen bitte per Mail an: hartmann@fv-berlin.de
Das Journal gibt es auch im Internet unter www.fv-berlin.de/zeitung/verbund54.pdf

Ansprechpartner: Josef Zens, 030 / 63 92 33 38; zens@fv-berlin.de

Der Forschungsverbund Berlin e. V. vereint acht natur-, lebens- und umweltwissenschaftliche Forschungsinstitute. Alle sind wissenschaftlich eigenständig, haben sich aber zur Wahrnehmung gemeinsamer Interessen zusammengeschlossen und verfügen über eine gemeinsame Verwaltung. Alle Institute des FVB gehören der Leibniz-Gemeinschaft an. Weitere Informationen:
www.fv-berlin.de
www.leibniz-gemeinschaft.de
www.fv-berlin.de/zeitung/verbund54.pdf
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