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Sterben und Tod als Teil des Lifestyles

12.06.2003 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Als Beitrag zur heutigen Bestattungskultur ist eine Tagung gedacht, welche die Evangelische Akademie Thüringen zusammen mit dem Lehrstuhl für Pastoraltheologie (Prof. Dr. Erich Garhammer) der Uni Würzburg anbietet. Die Veranstaltung heißt "Rituale des Übergangs: Sterben und Tod" und findet vom 13. bis 15. Juni in Neudietendorf bei Erfurt statt.

Die Tagung beginnt historisch, enthält kulturgeschichtliche Führungen und setzt sich schließlich mit zeitgenössischen Phänomenen auseinander - etwa mit der Tatsache, dass die Kirchen in Deutschland zwar noch die größten, aber durchaus nicht mehr die einzigen Anbieter für Rituale sind, welche das Sterben und den Tod gestalten. So kann eine Bestattung heute zum Beispiel Teil des "Lifestyles" sein oder auch völlig anonym erfolgen.

Die Tagung bildet den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe, die sich mit verschiedenen "Ritualen des Übergangs" befassen wird. Als weitere Themen sind vorgesehen: Hochzeit und Gemeinschaft (geplant für das Jahr 2004), Alter und Ruhe (2005), Anfang und Geburt (2006) sowie Jugend und Initiation (2007). Veranstalter sind jeweils der Würzburger Lehrstuhl für Pastoraltheologie und die Evangelische Akademie Thüringen.

Beginn der Tagung ist am Freitag, 13. Juni, um 18.00 Uhr. Anmeldung sowie weitere Informationen: Evangelische Akademie Thüringen, T (03 62 02) 9840, E-Mail:
info@ev-akademie-thueringen.de
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