Die Münchner Osteuropaforschung bündelt ihre Kräfte11.04.2002 - (idw) Ludwig-Maximilians-Universität München
Die "Initiative Münchner Osteuropaforscher" (IMO) wurde im Dezember 2002 von wissenschaftlichen Mitarbeitern außeruniversitärer Forschungsinstitute und der Ludwig-Maximilians-Universität mit dem Ziel ins Leben gerufen, Arbeitsbereiche und Projektansätze innerhalb der München Forschungslandschaft nachhaltig zu vernetzen. Ihre Arbeitskreise sind methodisch orientierte interdisziplinäre Diskussionsrunden und dienen der Weiterentwicklung gemeinsamer Arbeitsvorhaben und von Drittmittelprojekten (z.B. im Rahmen des Forschungsverbundes FOROST). Zu den Präsentationen und Diskussionen in den Arbeitskreisen sind Interessierte und Studierende aller Fachrichtungen herzlich willkommen. Arbeitskreis 1: Öffentlichkeitsarbeit
Informationen zum Arbeitskreis sind bei der Sprecherin, Dr. Sabine Merten (Osteuropa-Institut München), erhältlich (Tel: +49-89-99839-478, E-Mail: s.merten@lrz.uni-muenchen.de). Arbeitskreis 2: Europäische Integration, Nationalismus, Regionalismus, Minderheitenfragen Mittwoch, 10. April 2002 Gastvortrag von Dr. Sevasti Trubeta (Freiburg i. Br., Albert-Ludwigs-Universität, SFB 541 "Identitäten und Alteritäten"): Zur Ethnisierung von Minderheiten: Muslimische Zigeuner auf dem Balkan Kommentar: Dr. Peter Haslinger (München, Collegium Carolinum) Diskussion Montag, 13. Mai 2002 Dr. Martin Brusis (Centrum für Angewandte Politikforschung, München): Europäische Integration und Nationalstaatsverständnisse. Überlegungen zur Europäisierungsdebatte in Ostmittel- und Südosteuropa Kommentar: Dr. Wolfgang Quaisser (Osteuropa-Institut München) Diskussion zu möglichen vernetzten Projektansätzen Montag, 3. Juni 2002 Dr. Ralf Göllner (Ungarisches Institut München): Kooperation und/oder Defektion im Minderheitenschutz - theoretische Überlegungen Diskussion zu möglichen vernetzten Projektansätzen Montag, 1. Juli 2002 Gastvortrag von Dr. John C. Swanson (Utica, New York, Syracuse University): Zwischen Staat und ethnischer Gemeinschaft: Ungarndeutsche Identität 1918-1939 Kommentar: Dr. Gerhard Seewann (Südost-Institut München) Diskussion Die Sitzungen des Arbeitskreises sind öffentlich und finden jeweils um 16:00 c.t. im Südost-Institut, Güllstraße 7, D-80336 München, statt. Weitere Informationen sind beim Sprecher des Arbeitskreises, Dr. Gerhard Seewann, erhältlich (Tel: +49-89-746133-24, E-Mail: seewann@lrz.uni-muenchen.de). Arbeitskreis 3: Erinnerungs- und Geschichtspolitik, Diskursgeschichte
Montag, 15. April 2002 Dr. Peter Haslinger (München, Collegium Carolinum): Diskursgeschichte - Möglichkeiten und Grenzen eines Forschungsansatzes. Einleitende Bemerkungen Gastvortrag von Dr. Sabine Fuchs (Universität Salzburg): Geschichtswissenschaft und Geschichtsmythen. Deutsch- und tschechisch-nationale Diskurse in der Habsburgermonarchie Diskussion Donnerstag, 23. Mai 2002 K. Erik Franzen (Collegium Carolinum, München): Wie entsteht ein Diskurs? Die Erinnerung an Vertriebene und von Vertriebenen in der BRD anhand aktueller Entwicklungen Gastkommentar: Patricie Eliáaová (Universität Olomouc, Tschechische Republik) DiskussionMontag, 17. Juni 2002 Dr. Sabine Merten (Osteuropa-Institut München): Zwischen Degeneration und Fortschritt: Die russische Geschichtsphilosophie am Ende des 19. Jahrhunderts Diskussion zu möglichen vernetzten Projektansätzen Montag, 15. Juli 2002 Christiane Brenner M.A. (Collegium Carolinum, München): Radikalisierung des Bekannten: Die Deutschen im tschechischen Identitätsdiskurs nach 1945 Kommentar: Dr. Gerhard Seewann (Südost-Institut München) Diskussion zu möglichen vernetzten Projektansätzen Die Sitzungen des Arbeitskreises sind öffentlich und finden jeweils um 16:00 c.t. im Collegium Carolinum, Hochstraße 8, D-81669 München, statt. Weitere Informationen sind beim Sprecher des Arbeitskreises, Dr. Peter Haslinger, erhältlich (Tel: +49-89-4488393, E-Mail: peter.haslinger@extern.lrz-muenchen.de). Arbeitskreis 4: Migration, Integration, Kulturtransfer, Multikulturalität
Mittwoch, 22. April 2002 Dr. Hildrun Glass (Ludwig-Maximilians-Universität München): Was ist "Migration"? Begrifflichkeiten und Klassifikationen am Beispiel der Historischen Migrationsforschung. Eine Einführung Diskussion zu möglichen vernetzten Projektansätzen Montag, 13. Mai 2002 K. Erik Franzen M.A. (Collegium Carolinum München): Integrationsmuster von Zwangsmigranten: das Beispiel der Sudetendeutschen nach 1945 Diskussion zu möglichen vernetzten Projektansätzen Montag, 3. Juni 2002 Dr. Barbara Dietz (Osteuropa-Institut München): Ostöffnung und Migration - Migrationsmuster und transnationale Netzwerke seit 1989 Diskussion zu möglichen vernetzten Projektansätzen Montag, 1. Juli 2002 Gastvortrag von Marina Dumbrava (Universität Chisinau, Moldawien): Moldawien - die Migrationsproblematik in einer ehemaligen Sowjetrepublik Diskussion Die Sitzungen des Arbeitskreises sind öffentlich und finden jeweils um 16:00 c.t. an der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München, Schellingstr. 12, 4. Stock, D-80539 München, statt. Weitere Informationen sind bei der Sprecherin des Arbeitskreises, Dr. Hildrun Glass, erhältlich (+49-89-2180-5480, E-Mail: hglass@web.de). Arbeitskreis 5: Osterweiterung, Transformation, politischer Wandel
Die Sitzungen des Arbeitskreises sind öffentlich und finden jeweils um 16:00 c.t. im Sitzungssaal des Osteuropa-Instituts München, Pixisstraße 2, D-81669 München, statt. Das Programm wird noch gesondert bekannt gegeben. Entsprechende Informationen sind beim Sprecher des Arbeitskreises, Dr. Wolfgang Quaisser, erhältlich (Tel: +49-89-99839-478, E-Mail: quaisser@lrz.uni-muenchen.de). Informationen/Kontakt: IMO c/o Osteuropa-Institut Historische Abteilung Dr. Hermann Beyer-Thoma Scheinerstraße 11 D-81679 München E-Mail: Beyer-Thoma@t-online.de
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