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Hochschulförderer: Erfurt gut aufgestellt

01.10.2009 - (idw) Fachhochschule Erfurt

Die 5. Bundestagung der Freunde und Förderer deutscher Hochschulen hat Ende September in Erfurt stattgefunden. Die Organisatoren der 5. Bundestagung der Freunde und Förderer deutscher Hochschulen vom 23.-25. September 2009 in Erfurt haben ein positives Fazit ziehen können. Wie der Präsident der Universitätsgesellschaft Erfurt e.V., Dr.-Ing. habil. Anselm Räder, und sein Kollege, der Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Fachhochschule Erfurt e.V., Dipl.-Ing. Wolfgang Reisen mitteilten, hat die Tagung unter den ca. 50 Teilnehmern von bundesweiten Fördergesellschaften großes Interesse gefunden. So wird das ehrenamtliche Engagement der Fördervereine von den Hochschulen als wichtiger Beitrag angesehen, die Hochschulen mit der Bevölkerung, der Wirtschaft und dem politischen Umfeld zunehmend mehr in Kontakt zu bringen. Erfurt hat hierbei positive und vor allem erfolgreiche Projekte zu nennen, die in der Regel im direkten Zutun der Vereine entstanden oder laufen. So beispielsweise die gemeinsamen Ringvorlesungen von Universität und Fachhochschule, das Seniorenstudium Erfurter Kolleg oder die Herbstlese.
Die Kooperationen der Erfurter Hochschulen mit der Stadtverwaltung, dem Stadtmarketing oder dem Studentenzentrum Engelsburg e.V. fanden das rege Interesse der Gäste. So verbinden Hochschulen und Stadt Erfurt seit 2003 Kooperationsverträge, deren "taufrischer" Sachstandsbericht (eine Art Rechenschaftsbericht über die Aktivitäten der letzten beiden Jahre) vorgestellt wurde. Die in jüngster Zeit erfolgten Schritte des "Umbaus" des Stadt-marketings und die gemeinsamen Anstrengungen mit dem Hochschulmarketing zur Schaffung eines Standortmarketings werden als guter Ansatz betrachtet, um den Hochschulstandort Erfurt bekannter zu machen und die guten Lebens- wie auch Studienbedingungen zu "vermarkten". Als "weit vorn" wird für Erfurt das Studentenzentrum Engelsburg gesehen, dessen Engagement etwa für die Hochschulstraßenfeste, Studentenparties oder den Hochschulladen WIESEL für die Hochschulen wichtig ist und dessen Struktur und Arbeitsmethoden sehr hinterfragt wurden.
"Pluspunkte" sammelte Erfurt auch für duale Studienangebote wie das Erfurter Modell, ein Gebäudetechnikstudium in Kooperation mit der Handwerkskammer, oder die Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft, mit Stiftungen (Haniel-Stiftung) oder der Förderung von Studium und Lehre etwa durch die Vergabe von Preisen dafür.
Nicht zuletzt hat Erfurt in den Teilnehmern neue Fans aus Oldenburg, Stralsund, Koblenz oder München gefunden, die vom Flair der Altstadt und den Leistungen des Aufbaus nach der Wende begeistert waren.

Nach den Tagungen 2001 in Oldenburg, 2003 in Dortmund, 2005 in Pots-dam, 2007 in Hildesheim und 2009 in Erfurt soll die sechste Bundestagung der Fördervereine 2011 in Ilmenau stattfinden. Auf Einladung des Rektors der TU Ilmenau, Prof. Dr. Peter Scharff, soll sie unter dem Thema "Ehrenamtliche Förderung von Hochschulen - Realitäten und Visionen" stehen.

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