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Lange Nacht des Pro und Contra

12.06.2003 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Zur dritten Langen Nacht der Wissenschaften heißt es bereits zum dritten Mal an der Humboldt Universität "Wissenschaft im Kreuzverhör".

Wissenschaft im Kreuzverhör widmet sich "Krieg im 21. Jahrhundert"/ Berlin Debating Union lädt zur Publikumsdebatte

Zur dritten Langen Nacht der Wissenschaften heißt es bereits zum dritten Mal an der Humboldt Universität "Wissenschaft im Kreuzverhör". In einem etwa halbstündigen Gespräch werden eine Journalistin und/oder ein Journalist jeweils eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler ins "Kreuzverhör" nehmen, um den Befragten mit intensiven und eindeutigen Fragestellungen zu klaren und allgemeinverständlichen Stellungnahmen zu bewegen.
Auch in diesem Jahr scheint es wieder geboten, auf die aktuelle politische Situation einzugehen. "Krieg im 21. Jahrhundert" - dazu werden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der verschiedensten Disziplinen in den Interviews sehr breit gefächert Stellung nehmen. Dabei werden Persönlichkeit und Werdegang des Gesprächspartners ebenso zur Sprache kommen wie seine aktuelle Forschungsarbeit und seine persönlichen Haltungen zu Fragen der Zeit.

Die Interviews finden ab 17.30 Uhr bis 23.30 Uhr alle zwei Stunden jeweils zur halben Stunde statt. Als Veranstaltungsort ist das Restaurant "cum laude" (im Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Eingang Universitätsstraße) vorgesehen. Speisen und Getränke werden auch während der Interviews gereicht.

17.30 Uhr, N.N.
19.30 Uhr, Prof. Christian Tomuschat: "Der Irakkrieg - das Ende des Völkerrechts?"
21.30 Uhr, Prof. Wolfgang Kaschuba: "Kultur der Macht"
23.30 Uhr, Prof. Herfried Münkler: "Krieg im 21. Jahrhundert"

"Wissenschaft im Kreuzverhör" wurde unter anderem auch eingedenk der Tatsache ins Leben gerufen, dass in den meist üblichen Formen der Präsentation von wissenschaftlichen Leistungen gegenüber der Öffentlichkeit, z.B. über Forschungsmärkte, die Geistes- und Sozialwissenschaften häufig stark unterrepräsentiert sind. Dabei haben auch und gerade diese "stillen" Wissenschaften sehr viel zu aktuell diskutierten Themen in der Gesellschaft beizutragen. Um aktuelle geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung der Öffentlichkeit vorzustellen und damit auch die Relevanz von geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung für die Gesellschaft zu verdeutlichen, wird diese dialogische und moderierte Form der Präsentation gewählt.

Alternierend veranstaltet die Berlin Debating Union, der Debattierclub der Berliner Universitäten, eine Publikumsdebatte. Die Themen der einzelnen Debatten werden vom Publikum jeweils kurz vorher festgelegt. Sechs Studenten bzw. Professoren beziehen dann nach kurzer Vorbereitungszeit in knappen Reden rhetorisch gekonnt Stellung. Dem angelsächsischen Vorbild folgend sind die Positionen gelost, je drei Pro und Contra. Das Publikum ist herzlich eingeladen, mit kritischen Fragen nachzuhaken oder weiterführende Anmerkungen zu machen. Es wird spannend! Die Publikumsdebatten um 18.30, 20.30, 22.30, 0.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das "cum laude" (Restaurant im Hauptgebäude der Humboldt-Universität).

Nähere Informationen: Susann Morgner, Pressesprecherin, Tel.: 2093 2946,
E-Mail: susann.morgner@uv.hu-berlin.de
Die HU-Veranstaltungen zur Langen Nacht im Web unter: www.langenachtderwissenschaften.de
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