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Die Preisträger des Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2009 stehen fest!

06.10.2009 - (idw) Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH

Ausgezeichnet in der Kategorie Print werden Jörg Albrecht von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und Malte Henk von GEO. Den Preis in der Kategorie Elektronische Medien erhält Dr. Thomas Liesen, freier Wissenschaftsjournalist.
Die Preisvergabe erfolgt am 7.10.2009 im Rahmen eines exklusiven Dinners durch den Verleger Dr. Stefan von Holtzbrinck. Der Preis in der Kategorie Print geht 2009 zu gleichen Teilen an Jörg Albrecht, FAS und Malte Henk, GEO
Jörg Albrecht, Jahrgang 1954, Biologe und Ressortleiter der Wissenschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, wird für seine herausragenden wissenschaftsjournalistischen Beiträge mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2009 in der Kategorie Print ausgezeichnet.
Die Bandbreite seiner Arbeiten von der Atommüllendlagerung am Beispiel des Wettlaufs mit der Zeit im Bergwerk Asse "Die ASSE, ein Auslaufmodell"; der transkraniellen Magnetstimulation und der Frage, ob Magnetimpulse auf die Nervenzellen im Gehirn heilende Wirkung haben können "Und es hat klick! gemacht"; sowie den ökologischen Aspekten der Hochseefischerei, die mit dem Alaska-Pollack endgültig in das High Tech Zeitalter eingetreten ist "Nun sind die Fischstäbchen mal da, nun werden sie auch gegessen", ist beeindruckend. Mit großer sprachlicher Klarheit, fundierter Recherche und unterhaltsamer Aufbereitung bringt Jörg Albrecht dem Leser komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge anschaulich und spannend näher. Jörg Albrecht leistet mit seiner journalistischen Arbeit einen vorbildlichen Beitrag, eine breite Öffentlichkeit für Wissenschaft zu interessieren.

Malte Henk, Jahrgang 1976, Studium der Germanistik und Geschichte, Redakteur bei GEO, wird für seine herausragenden wissenschaftsjournalistischen Beiträge mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2009 in der Kategorie Print ausgezeichnet.
Mit seiner Reportage von der Suche nach dem Higgs-Teilchen als wissenschaftlichem Teamwork am Forschungszentrum für Teilchenphysik bei Genf "Das Monster von Genf"; in seinem Portrait von Bernhard Grzimek als einem Wegbereiter des Umweltschutzgedanken und des öffentlichkeitswirksamen zivilen Naturschutzengagements "Der Mann, der die Tiere liebte"; sowie in seinem Protokoll einer hochriskanten -also ganz normalen- Hirnoperation "Die Hirnwerker" zeigt der Autor plastisch und allgemein verständlich vielfältige Dimensionen wissenschaftlicher Arbeit. Mit seinen sorgfältig und exakt recherchierten Beiträgen und unter geschicktem Einsatz von historischer Entwicklung und aktueller Herausforderung ermöglicht er dem Leser, eine große Nähe zu Wissenschaftsthemen zu gewinnen. Malte Henk leistet mit seiner journalistischen Arbeit einen beispielhaften Beitrag für die anschauliche Vermittlung von Wissenschaft an eine breite Öffentlichkeit.

Kategorie Elektronische Medien
Dr. Thomas Liesen, Jahrgang 1964, Biologe und freier Wissenschaftsjournalist, Autor und Regisseur wird mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2009 in der Kategorie Elektronische Medien ausgezeichnet in Anerkennung seiner herausragenden wissenschaftsjournalistischen Beiträge im Hörfunk und im Fernsehen.
Seine für den Deutschlandfunk und für arte produzierten, exakt recherchierten Beiträge aus den Bereichen Nanotechnologie "Böse Zwerge" (DF), Medizintechnik "Schweres Geschoss" (DF) und Alzheimerforschung "Das Rätsel Alzheimer" (arte) sind überzeugende Beisiele von herausragender Vielseitigkeit in der Wissenschaftspublizistik. Durch eine anschauliche und sehr facetten- und faktenreiche Aufbereitung von Wissenschaftsthemen gibt Thomas Liesen dem Hörer und Zuschauer in differenzierter, sehr gut verständlicher und nachvollziehbarer Form Einblicke in komplexe, aktuelle Forschungsbereiche. Seine Beiträge sind spannend und nutzen die elektronischen Medien wirkungsvoll. Mit seinen journalistischen Arbeiten trägt Thomas Liesen zum besseren Verständnis von wissenschaftlicher Forschung in einer breiten Öffentlichkeit bei.

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums von "Scientific American", einer der ältesten Wissenschaftszeitungen der Welt, hat die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck 1995 den Preis für Wissenschaftsjournalismus ins Leben gerufen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Print und Elektronische Medien vergeben und würdigt herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Wissenschaftsjournalismus.


Weitere Informationen erhalten Sie bei
Christina Rühlmann
Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH
Telefon: 030/ 27 87 18 -22; E-Mail: christina.ruehlmann@vf-holtzbrinck.de
Weitere Informationen: http://www.vf-holtzbrinck.de
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