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Erste Graduierungen der neuen Gesundheitsstudien an der FH JOANNEUM

12.10.2009 - (idw) Fachhochschule Joanneum

Insgesamt 176 junge Menschen schließen heuer als erste AbsolventInnen die neuen Gesundheitsstudien an der FH JOANNEUM ab. Während die ersten Biomedizinischen AnalytikerInnen bereits im Juli stolz das Audimax verließen, feierten die ersten AbsolventInnen von "Ergotherapie", "Diätologie", "Hebammen", "Logopädie", "Physiotherapie" und "Radiologietechnologie" am 8. und 9. Oktober ihre Graduierung. 2006 wurden die ehemaligen medizinisch-technischen Dienste und die Ausbildung zur Hebamme von den Akademien an die Fachhochschulen verlegt; die Steiermark hat hier als eine der ersten österreichweit eine Vorreiterrolle eingenommen - was für die FH JOANNEUM einen Zuwachs an sieben Studiengängen bedeutete. "Biomedizinische Analytik", "Hebammen", "Logopädie", "Physiotherapie" und "Radiologietechnologie" werden seither in Graz, "Ergotherapie" und "Diätologie" in Bad Gleichenberg angeboten.

Von den 212 StudienanfängerInnen im Jahr 2006 schließen heuer insgesamt 176 AbsolventInnen die neuen Gesundheitsstudien mit dem akademischen Grad "Bachelor of Science in Health Studies" an der FH JOANNEUM ab. Das Studium "Hebammen" konnten sogar hundert Prozent der Studienanfängerinnen abschließen. Der Frauenanteil in den neuen Gesundheitsstudien beträgt rund 86 Prozent.

Hohe Praxisorientierung
Die Gesundheitsstudien an der FH JOANNEUM umfassen einen hohen Praxisanteil in der Ausbildung, was sich in der Anzahl der Praxisstunden zeigt: insgesamt 2240 Praktikumsstunden absolvierten die frischgebackenen Hebammen in ihrer Ausbildung, 1200 Stunden praktischen Unterricht pro Person erhielten die jungen PhysiotherapeutInnen und 1850 Stunden Praxis können die AbsolventInnen von "Radiologietechnologie" vorweisen. Die frischgebackenen DiätologInnen verbrachten 1225 Stunden in der praktischen Ausbildung.

Am Studiengang "Biomedizinische Analytik" verbrachten die AbsolventInnen 1537 Übungs- und Lehrstunden in den Labors. Hier legte jedeR StudierendeR 65 Prüfungen ab - und das mit großem Erfolg, denn im Jahrgang 2006 gab es keine einzige kommissionelle Prüfung. Die jungen RadiologietechnologInnen brachten auf dem Weg zum Studienabschluss 54 mündliche und schriftliche Prüfungen hinter sich; 70 Prüfungen waren es am Studiengang "Diätologie".

Neben den Praktikumsstunden absolvierten die Studierenden der Gesundheitsstudien auch eine hohe Anzahl an Lehrveranstaltungsstunden: Bei "Logopädie" waren es beispielsweise 127 Semesterwochenstunden, was rund 2286 Stunden entspricht; am Studiengang "Physiotherapie" absolvierten die Studierenden eine theoretische Ausbildung im Ausmaß von 134,5 Semesterwochenstunden und verbrachten somit 2421 Stunden in Lehrveranstaltungen.

Studierendenmobilität
Die AbsolventInnen der neuen Gesundheitsstudien an der FH JOANNEUM zeigten sich in ihrer Studienzeit auch sehr mobil: Von Australien über Wales, Deutschland, Italien und Spanien bis in die USA reichen die Destinationen ihrer Auslands- und Praxissemester.

Karl Peter Pfeiffer, Rektor der FH JOANNEUM: "Eine hochqualifizierte Ausbildung im Gesundheitsbereich ist unerlässlich und so ist es sehr erfreulich, dass in diesen Tagen die ersten Graduierungen in diesem Bereich an der FH JOANNEUM stattfinden. Die "Akademisierung" der neuen Studiengänge kann als Chance gesehen werden, durch die Verbindung von Theorie und Praxis mit wissenschaftlicher Forschung die Absolventinnen und Absolventen noch besser auf ihre zukünftigen Tätigkeitsfelder vorzubereiten. Ich glaube, dass diese Chance von Anfang an genützt wurde und die AbsolventInnen bestens vorbereitet ihre zukünftigen Tätigkeiten aufnehmen können."

Sabina Paschek, kaufmännische Geschäftsführerin der FH JOANNEUM zeigt sich sehr stolz: "Alle MitarbeiterInnen haben mit Erfolg großen Einsatz gezeigt, die Lehre und die angewandte Forschung in den neuen Gesundheitsstudien auf höchstem akademischen Niveau zu führen. Dies beweisen die ersten AbsolventInnen mit ihrem umfangreichen Wissen und Können sowie mit ihren hervorragenden Jobaussichten. In ihrer Ausbildung konnten wir ihnen außerdem eine ausgezeichnete Infrastruktur bieten. Ich wünsche den AbsolventInnen auf ihrem weiteren beruflichen Weg alles Gute."

Christine Seebacher, Leiterin des Studiengangs "Biomedizinische Analytik" an der FH JOANNEUM Graz über die Veränderungen durch die Tertiärisierung der Gesundheitsstudien: "Das Schlagwort einer 'durch die Wissenschaft geleiteten Berufsausbildung' wird an der FH JOANNEUM ernst genommen. Die Ausbildung ist hochschulisch geführt: es gibt mehr Eigenverantwortung, eine größere Beachtung des Arbeitsaufwandes, und gute Möglichkeiten für Auslandssemester. Die Vorbereitung auf die Arbeitswelt im forschungsnahen Bereich beginnt für die Studierenden am Studiengang 'Biomedizinische Analytik' mit der aktiven Mitarbeit an Projekten in der Forschung & Entwicklung unter Anleitung der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen."

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