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7. Europäisches Journalistengespräch: Bürgerreporter vs. Journalisten

13.10.2009 - (idw) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Unter dem Titel "Bürgerreporter im Netz versus professionelle Journalisten. Konkurrenz oder Kooperation?" lädt die Hallesche Europäische Journalistenschule für Multimediale Autorschaft / Alfred Neven DuMont (HALESMA A.N.D) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Kooperation mit der Mitteldeutschen Zeitung und der Kulturinsel Halle zum 7. Europäischen Journalistengespräch ein. Spätestens mit dem Boom des Microblogging-Dienstes "Twitter" sind die journalistischen Amateure in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Ereignisse werden von privaten Beobachtern über "Twitter" verbreitet, Bürgerreporter berichten für traditionelle Medien und die Blogosphäre schafft eine umfassende Öffentlichkeit jenseits von Zeitung, Radio und Fernsehen. Auch die klassischen Medien bedienen sich der neuen Möglichkeiten .Sie äußern sich in Weblogs, sind in sozialen Netzwerken aktiv oder rüsten ihre Leser mit Videokameras aus, wie es die Bild-Zeitung mit ihren "Leser-Reporter-Kameras" vorführt.

Die Schlagworte vom "nutzergenerierten Inhalt" oder dem "Graswurzeljournalismus im Netz" sind allgegenwärtig. Damit einher gehen Befürchtungen, dass die journalistische Kompetenz durch Amateure angegriffen wird und dass Geschäftsmodelle auf dieser Basis nur sehr wacklig sein können.

Doch wie steht es mit der Qualität der Amateurautoren? Können diese tatsächlich mit professionellen Journalisten konkurrieren? Und umgekehrt: Wie sehr kann und muss sich der Journalismus auf solche Nutzungsformen einlassen? Werden sich die beiden Formate ergänzen oder wird eine unabhängige und unkommerzielle Berichtererstattung im Internet die traditionellen Medien als "vierte Gewalt" vielleicht eines Tages ablösen?

Darüber soll im siebenten Europäischen Journalistengespräch am 21. Oktober 2009 im Großen Saal des Puppentheaters auf der Kulturinsel diskutiert werden. Die Veranstaltung wird von der HALESMA A.N.D. an der MLU gemeinsam mit der Mitteldeutschen Zeitung und der Kulturinsel Halle ausgerichtet. Der Eintritt ist kostenlos, um telefonische Anmeldung bei der Chefredaktion der Mitteldeutschen Zeitung unter 0345 56 54300 wird gebeten.

Der Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung Jörg Biallas wird das Gespräch moderieren. Zu den Diskussionsteilnehmern gehören: Stephan Hebel, Mitglied der Chefredaktion der Frankfurter Rundschau, Eric Markuse, Programmchef bei MDR Sputnik. Ihnen gegenüber stehen als Online-Experten Johnny Haeusler, Betreiber des erfolgreichen Weblogs "Spreeblick" und Organisator der Berliner Tagung "re:publica" zum Thema Web 2.0, sowie der Chefredakteur der Internetseite onlinejournalismus.de Thomas Mrazek.

Ansprechpartner zu dieser Pressemitteilung
Dr. Florian Hartling
Telefon: 0345 55 23588
E-Mail: florian.hartling@medienkomm.uni-halle.de

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