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Einer der "größten" deutschen Ökonomen lehrt nun Unternehmensführung an der FH Mainz

13.10.2009 - (idw) Fachhochschule Mainz

Size Matters: Mit etwas über zwei Metern Körpergröße kann die Fachhochschule auch rein physisch betrachtet einen wahrhaft großen Ökonomen in ihren Reihen begrüßen. Der Scherz, den Prof. Schrank gerne mit einem Augenzwinkern anbringt, stammt ursprünglich von dem großen amerikanischen Wirtschaftsdenker John Kenneth Galbraith, welcher auch körperlich gesehen eine herausragende Persönlichkeit darstellte. Seit dem 1. September 2009 weht nunmehr an der Fachhochschule Mainz ein noch kräftigerer internationaler Wind: Prof. Dr. Randolf Schrank wird am Fachbereich Wirtschaft im Bereich Unternehmensführung und Internationales Management lehren und forschen.
Auch die allgemeine Betriebswirtschaftslehre liegt ihm besonders am Herzen: "Ein Manager muss Strategietheorien kennen, aber eben auch Bilanzen lesen können", sagt der neue Professor. Seit 1996 berät er bei der von ihm mitbegründeten Consulting-Firma "Perlitz Strategy Group (PSG)" mit Büros in Deutschland, China, Korea und den USA Manager in Unternehmen vor allem in den Branchen Chemie und Pharma.
Vor seinem Wechsel an die FH war er als Professor an der privaten SRH-Hochschule in Heidelberg beschäftigt. Aufgrund seiner Einblicke in das strategische Management großer und mittelständischer internationaler Unternehmen, von der BASF über Merck bis hin zu Alcan oder Biotech-Startups, gestaltet er die Lehre dabei grundsätzlich breit und praxisorientiert. Der neue FH-Professor ist davon überzeugt, dass strategisches Management auch in der Praxis eine theoretische und methodische Basis braucht. Auch aufgrund seines eigenen Werdeganges möchte er diese beiden Aspekte miteinander verbinden. Sein theoretisches Fundament legte Prof. Schrank an den Universitäten Mannheim, Toulon/Frankreich und Phoenix/USA, wo er im Rahmen seiner Forschungstätigkeit in Kooperation mit italienischen, japanischen und anderen asiatischen Unternehmen die internationale Komponente noch vertiefen konnte. Hierbei war er außer für die Universität Mannheim auch für das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) tätig und agierte als Koordinator für EU-Projekte. Ein Output dieser Forschungen war seine Promotion zum strategischen Controlling in der Pharma-Branche.
Die FH begrüßt Prof. Dr. Randolf Schrank, der mit seiner neuen Herausforderung die Internationalität der Lehre genauso in den Mittelpunkt stellt wie eine ganzheitliche Sicht der Betriebswirtschaft. "Qualitative und quantitative, finanzielle und soziologische, nationale und globale Aspekte. Alles gehört zusammen", so Prof. Schrank zu seinem Ansatz.

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