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Forscher graben Schimpansen-Werkstatt aus

24.05.2002 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Wissenschaftler untersuchen mit archäologischen Methoden, wie die Affen im westafrikanischen Regenwald harte Nüsse knacken


Von ihren Müttern lernen die jungen Schimpansen den Gebrauch von Werkzeug beim Öffnen der Nüsse. Foto: Christophe Boesch (Abdruck nur mit Genehmigung des Autors)
Julio Mercader bei Grabungen an der Stelle "Panda 100" Foto: Julio Mercader Westafrikanische Schimpansen benutzen Steine und Äste als Hämmer, um damit Nüsse zu knacken. Mit den zum Teil sehr schweren Werkzeugen arbeiten die Tiere während der vier Monate dauernden Nussernte täglich bis zu zwei Stunden lang. Wie alt ist dieses Verhalten? Haben sich die Techniken des Nussknackens im Laufe der Zeit verändert? Prof. Christophe Boesch vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig sowie Prof. Julio Mercader und Prof. Melissa Panger von der George Washington Universität haben in der Republik Elfenbeinküste zum ersten Mal eine mehr als hundert Jahre alte "Nussknacker-Werkstatt" der Schimpansen ausgegraben (Science, 24. Mai 2002).
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