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Zwischen Doktorhut und Krabbelgruppe

30.10.2009 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Info-Veranstaltung an der Universität Jena (4.11.) zur Vereinbarkeit von Promotion und Familie Jena (30.10.09) Ein Kind ist für alle frisch gebackenen Eltern eine Herausforderung, die den gewohnten Lebens- und Arbeitsalltag oftmals völlig durcheinander bringt. Für junge Wissenschaftler, die gerade an ihrer Promotion arbeiten, gilt das ganz besonders: Sie stehen meist unter hohem zeitlichen Druck und haben ein großes Arbeitspensum zu bewältigen. "Während der Promotion gilt es für die Doktoranden wissenschaftlich Fuß zu fassen, das heißt sie müssen neben ihrer Doktorarbeit bereits wissenschaftlich publizieren", weiß Prof. Dr. Amélie Mummendey von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. "Das mit dem Fulltimejob als Mutter oder Vater zu vereinbaren ist schwierig, zumal oft leider Anerkennung und Verständnis für diese besondere Situation im Arbeitsumfeld fehlen."

Um dies zu ändern, widmet sich die Informationsveranstaltung "Promovierende und Post-Docs mit Kindern" am 4. November der besonderen Situation von jungen Akademikern in der Familiengründungsphase. Die Graduierten-Akademie der Uni Jena (GA), das Gleichstellungs- und Familienbüro der Universität und das Studentenwerk Thüringen laden dazu von 9 bis 11.30 Uhr in den kleinen Rosensaal der Uni Jena ein (Fürstengraben 27). "Wir wollen über die Möglichkeiten informieren, wie sich Wissenschaft und Familie im Alltag besser vereinbaren lassen", kündigt Prof. Mummendey an, die als Prorektorin der Jenaer Universität die GA leitet. Im Zentrum stehen neben der finanziellen Absicherung der Wissenschaftler und ihres Nachwuchses vor allem Kinderbetreuungsmöglichkeiten als wichtige Voraussetzungen für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Promotion.

Auf dem Programm stehen zunächst drei Kurzreferate von Vertretern der drei veranstaltenden Institutionen. So wird Franziska Höring, Ansprechpartnerin an der GA für das Thema "Familie und Promotion", u. a. über Regelungen für Promotionsstipendiaten mit Kindern sprechen und auf die Besonderheiten von Elterngeld und Elternzeit für Stipendiaten eingehen. Anschließend stellt Alexander Zwickies vom Gleichstellungs- und Familienbüro der Jenaer Universität dessen Service- und Beratungsangebot vor und gibt einen Einblick in das Familienportal der Universität (www.familie.uni-jena.de). Danach wird Dr. Jana Woywodt, stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Soziales & Kultur des Studentenwerks Thüringen, die Leistungen des Studentenwerks und weitere Anlaufstellen und Leistungen für Familien in Jena vorstellen.

"Mit den Referaten wollen wir Impulse für Diskussionen und den Erfahrungsaustausch geben", nennt Franziska Höring das wichtigste Ziel der Veranstaltung. "Promovierende und Post-Docs mit Kindern sollen miteinander ins Gespräch kommen, aber auch Anlaufstellen und Ansprechpartner in Sachen Familie kennen lernen." Die Veranstaltung könne, so Höring weiter, Anstoß zur Bildung eines Netzwerkes für Jenaer Promovierende mit Familie geben.

Die Veranstaltung "Promovierende und Post-Docs mit Kindern" steht allen Interessierten - ob bereits mit oder noch ohne Kind - offen. Auch ausländische Wissenschaftler sind herzlich willkommen. Für sie werden die Referate und Diskussionsbeiträge bei Bedarf auch ins Englische übersetzt.

Kontakt:
Franziska Höring
Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Jenergasse 8
07743 Jena
Tel.: 03641 / 930403
E-Mail: f.hoering[at]uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.jga.uni-jena.de
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