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Industriebau als Ressource

31.10.2009 - (idw) Hochschule Lausitz (FH)

Ein neues Architekturfachbuch zu einem Forschungsprojekt des Instituts für Neue Industriekultur (INIK) - An-Institut der Hochschule Lausitz (FH) - ist im Jovis-Verlag erschienen. Literaturangaben zum Buch: Markus Otto, Ilija Vukorep, Lars Scharnholz, Karl Plastrotmann (Hg.), Industriebau als Ressource, Jovis Verlag Berlin. 288 Seiten, Berlin, 2009. ISBN: 978 3 939633 86 0.

"Aufgrund seiner interdisziplinären Strategien bietet das INIK-Buch 'Industriebau als Ressource' einen übergeordneten Lösungsansatz, der sowohl Immobilienfachleuten als auch Genehmigungsbehörden, Denkmalpflegern, Projektentwicklern, Studenten und vor allem Nutzern die tatsächlichen Chancen und Potenziale der leer stehenden Industrieorte näher bringt." Dr. Hans-Achim Grube, Berlin

Die Methodenvorschläge und strategischen Instrumentarien des Buches "Industriebau als Ressource" sollen die Chancen der Nachnutzung von historischen Industriebauten am Beispiel des Lausitzer Industriereviers verbessern. Auf der Basis regionalplanerischer Gesamtbetrachtungen in der deutsch-polnischen Grenzregion nutzten die Autoren den Vorteil einer direkten Konfrontation mit den Bauwerken. Dabei werden neue Möglichkeiten der Nutzung und Finanzierung sowie der Projektentwicklung und Projektträgerschaft vorgestellt.

Das Buch "Industriebau als Ressource" basiert auf dem gleichnamigen Forschungsprojekt des Institutes für Neue Industriekultur. Ausgangsort ist die deutsch-polnische Lausitz, ein historisches Kohleabbaugebiet. In dieser Region findet gegenwärtig ein Transformationsprozess statt, der kennzeichnend für zahlreiche Industrieregionen Mitteleuropas ist. Die Bandbreite der in dem Buch dargestellten Strategien zeigt, dass es keineswegs um die simple Frage nach zahlungskräftigen Investoren geht. Vielmehr wird der Versuch unternommen, unkonventionelle Wege der Wiedernutzung sowie des Projektmanagements und der Betreibung zu finden. Vorgestellt werden strategische Planungskonzepte, die anhand konkreter Orte entworfen wurden und die ungenutzten Potenziale alter Industrieanlagen aufgreifen.

Das deutsch-polnische Institut für Neue Industriekultur INIK mit Hauptsitz in Cottbus ist An-Institut der Hochschule Lausitz. Das INIK betreibt angewandte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Architektur, Städtebau und Regionalplanung.

Presseerklärung des Instituts für Neue Industriekultur

Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH
Prof. Markus Otto
Geschäftsführer
Campus der Hochschule Lausitz
Lipezker Straße 47
03048 Cottbus
GERMANY
tel. +49 355 29 09 015
fax +49 355 29 09 014
Weitere Informationen: http://www.inik.eu/ - zu den Internetseiten des Instituts für Neue Industriekultur
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