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"Personalisierte Medizin" bei Depressionen

02.11.2009 - (idw) caesar - center of advanced european studies and research

Mit einem Thema aus der Psychiatrie setzt caesar seine neurowissenschaftliche Vortragsreihe "caesarium" fort. Professor Holsboer vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München untersucht neue Therapieansätze und berichtet darüber in seinem Vortrag

"Personalisierte Medizin - Die große Herausforderung der Therapieforschung"
am 12. November um 19.00 Uhr bei caesar.

Der Psychiater und Chemiker Florian Holsboer ist ein Vorreiter der "personalisierten Medizin". Deren Ziel ist eine "maßgeschneiderte" Therapie, die auf die individuellen Eigenschaften des Patienten abstellt.
Prof. Holsboer erforscht die Ursachen psychischer Erkrankungen mit den Methoden der Biochemie und der Genetik sowie mit bildgebenden Verfahren und Modellsystemen. Mithilfe molekularbiologischer und genetischer Analysen erstellt er individuelle Patientenprofile. Holsboer identifizierte die besondere Relevanz eines Rezeptors, dessen Aktivierung wesentlich zu den depressionstypischen Symptomen beiträgt. Aufgrund von Gentests gelang es seiner Arbeitsgruppe, Voraussagen zu treffen, welcher Patient auf welches Medikament am besten reagiert. Diese Entdeckung ist ein erster Schritt für die Entwicklung einer "personalisierten Medizin".

Prof. Dr. med Dr. rer. nat. Dr. h.c. Florian Holsboer wurde 1945 in München geboren, habilitierte sich 1984 für das Fach Psychiatrie und Neuroendokrinologie an der Universität Mainz. Seit 1989 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Es ist eines der international führenden Institute für die Erforschung von Depression und Angsterkrankungen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website www.holsboer.de und ausführlich im neu erschienenen Buch von Professor Holsboer. Es trägt den Titel "Biologie für die Seele - Mein Weg zur personalisierten Medizin" und ist im C.H. Beck Verlag erschienen.

Das caesarium findet statt im Hörsaal des Forschungszentrums caesar, Ludwig-Erhard-Allee 2, 53175 Bonn.

Stiftung caesar
Die Stiftung caesar ist assoziiert mit der Max-Planck-Gesellschaft und betreibt in Bonn ein Zentrum für neurowissenschaftliche Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt nach den Exzellenzkriterien der Max-Planck-Gesellschaft.

Über ein Belegexemplar freuen wir uns!

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
Stiftung caesar, Herr Dr. Jürgen Reifarth,
Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon: +49(0)228/9656-107, Fax: +49(0)228/9656-111
E-mail: juergen.reifarth@caesar.de
Weitere Informationen: http://www.caesar.de http://www.holsboer.de
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