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Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung

02.11.2009 - (idw) Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Dreizehnte Fortschreibung des Datenmaterials (2007/2008) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen Bonn, 02. November 2009
PM 21/09

Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung

Dreizehnte Fortschreibung des Datenmaterials (2007/2008)
zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute die "Dreizehnte Fortschreibung des Datenmaterials (2007/2008) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" verabschiedet.

Der GWK-Bericht zeigt, dass der Anteil von Frauen an den verschiedenen Qualifikationsstufen und beruflichen Positionen in Wissenschaft und Forschung langsam weiter ansteigt; dies gilt auch für den Anteil von Frauen an Professuren und bei den Berufungen von Frauen in Leitungspositionen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen. Im Berichtszeitraum gab es in Deutschland 6.173 Professorinnen; dies entspricht einem Frauenanteil von 16,2 Prozent.

Das aktuelle Datenmaterial verdeutlicht, dass das beständige Verfolgen des Themas nicht nur zu einer Verbesserung des Verständnisses für die Situation von Frauen und Männern in der Wissenschaft geführt hat, sondern auch zu einer teils erheblich gesteigerten Repräsentation von Frauen auf den verschiedenen akademischen Qualifikationsstufen und insbesondere auch zu einer vermehrten Berufung von Frauen in Leitungspositionen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen beigetragen hat. Die "Dreizehnte Fortschreibung" gliedert sich in drei Teile:

- Teil I: Gewichtete Kurzdarstellung des Datenmaterials (2007/2008):

- Frauenanteile in Hochschulen: Gesamtzahl der Erstimmatrikulierten, Studienabschlüsse, Promotionen, Habilitationen und Professuren in den MINT-Fächern (Fächergruppen Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Technik) und in den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften, Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften und Kunst/ Kunstwissenschaften sowie die Darstellung nach Besoldungsgruppen auf der Grundlage von Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2007,

- Anteil von Frauen im Berufungsgeschehen an Hochschulen (Bewerbungen, Berufungen, Ernennungen) im Jahr 2008 auf der Grundlage einer GWK-Umfrage bei den Ländern,

- Anteil von Frauen in Positionen der Hochschulleitung im Jahr 2008 auf der Grundlage von Daten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK),

- Anteil von Frauen an Hochschulräten und Hochschulaufsichtsgremien im Jahr 2008 auf der Grundlage der Angaben des Center of Excellence Woman and Science (CEWS),

- Anteil von Frauen in außerhochschulischen Forschungseinrichtungen (Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal und Frauenanteil am Personal in Führungspositionen) im Jahr 2008 auf der Grundlage einer GWK-Abfrage bei den Forschungsorganisationen (FhG, HGF, MPG, WGL).

- Teil II: Sonderauswertung des CEWS zum Frauenanteil in den Fächern Politik-, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

- Teil III: Ausführlicher statistischer Anhang.

Das Datenmaterial der Dreizehnten Fortschreibung analysiert wie in den Vorjahren den Karriereverlauf von Frauen differenziert nach Fächergruppen.

Mit der diesjährigen Sonderauswertung des CEWS enthält der Bericht wieder einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt.

Die Dreizehnte Fortschreibung ist online unter http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/GWK-Heft-7-Chancengleichheit.pdf abrufbar und in Kürze als Heft 7 der "Materialien der GWK" beim Büro der GWK erhältlich.
Weitere Informationen: http://www.gwk-bonn.de
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