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Pakt für Forschung und Innovation: Dritter Monitoring-Bericht

02.11.2009 - (idw) Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Bonn, 02. November 2009
PM 23/2009

Pakt für Forschung und Innovation:
Dritter Monitoring-Bericht sieht die Leistungsfähigkeit der deutschen Forschung
weiter gestärkt

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat heute den Monitoring-Bericht 2009 für den Pakt für Forschung und Innovation verabschiedet.

Der Pakt für Forschung und Innovation wurde im Jahr 2005 zunächst für den Zeitraum 2006 bis 2010 abgeschlossen. Bund und Länder haben sich darin verpflichtet, sich um eine Steigerung ihrer Zuschüsse an die großen Wissenschaftsorganisationen (Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft sowie an die Deutsche Forschungsgemeinschaft) um mindestens drei Prozent pro Jahr zu bemühen. Im Gegenzug haben sich die Wissenschaftsorganisationen verpflichtet, die Effizienz und Qualität ihrer erfolgreichen Forschungsaktivitäten auf dem bestehenden hohen Niveau fortzuführen und weiter zu verbessern. Ob und wie dieses gelingt, wird in einem jährlichen Monitoring überprüft.

Mit dem nun verabschiedeten dritten Monitoring-Bericht stellen Bund und Länder fest, dass die deutsche Wissenschaftslandschaft in den letzten Jahren eine außergewöhnliche Dynamik entfaltet hat, die sich bei allen Organisationen in neuen Formen leistungssteigernder Vernetzung innerhalb der Wissenschaft sowie der Gewinnung und Förderung von Nachwuchswissenschaftlern niederschlägt. Positive Entwicklungen sind auch im Hinblick auf die Vernetzung mit der Wirtschaft sowie bei der Internationalisierung zu verzeichnen. Der Monitoring-Bericht sieht unverändert großen Handlungsbedarf bei der Förderung von Frauen in Wissenschaft und Forschung.

Insgesamt konnte die deutsche Wissenschaft in einem international erheblich schärferen Wettbewerb ihre bisher gute Position erfolgreich behaupten. Neben qualitätssichernden und optimierenden Effekten ist mit dem Pakt für Forschung und Innovation - wie mit der Exzellenzinitiative für die deutschen Hochschulen - durch Zunahme der Beschäftigung in Wissenschaft und Forschung auch ein quantitativer Effekt verbunden; auch unter diesem Gesichtspunkt trägt der Pakt für Forschung und Innovation zu dem Ziel der Lissabon-Strategie bei.

Der Monitoring-Bericht 2009 ist ab dem 3. November 2009 auf der Homepage der GWK (http://www.gwk-bonn.de) abrufbar. Sie finden ihn neben weiteren Informationen zum Pakt für Forschung und Innovation auch auf der Website http://www.pakt-fuer-forschung.de.
Weitere Informationen: http://www.gwk-bonn.de
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