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FH Düsseldorf: 12. Forschungsbericht erschienen: Markenfokussierte Distributionssysteme in Non-Food-Konsumgüterbranche

03.11.2009 - (idw) Fachhochschule Düsseldorf

Schriftenreihe des Fachbereichs Wirtschaft - 12. Forschungsbericht erschienen:
"Markenfokussierte Distributionssysteme in Non-Food-Konsumgüterbranchen: Strukturmerkmale, Typisierungsansatz und Steuerungsproblematik" Die Distribution von Markenartikeln befindet sich in zahlreichen Konsumgüterbranchen in massiven Umbruch. Anbieter von Markenartikeln wie "Esprit", "S.Oliver", "Gerry Weber", "Yves Rocher" oder "Swarovski" eröffnen verstärkt Marken-Stores und besetzen damit beste Einkaufslagen in den Innenstädten und den Einkaufszentren, nutzen gleichzeitig das "Shop-in-the-Shop"-System für ihre Marktauftritte auf den Verkaufsflächen von Mehrmarken-Einzelhändlern bei Kauf- und Warenhäusern und bieten dem Verbraucher zudem die Möglichkeit, in eigenen Web-Shops einzukaufen, so die Ausgangsbasis von Prof. Dr. Manfred Turban.

Der Autor untersucht in seinem Forschungsbericht die komplexen Distributionssysteme, die diesen Auftritten zugrunde liegen. Sie werden als "markenfokussierte vertikale Distributionssysteme" klassifiziert, da sie zum einen auf einem integrierten und miteinander vernetzten Markenauftritt auf der Produkt-, der Store- und der Shop-Ebene basieren, zum anderen über eine vertikale Wertschöpfungskette verfügen, die sich durch eine wirtschaftsstufenübergreifende Steuerung von Design, Fertigung und Distribution auf der Systemebene auszeichnet. "Auf Grundlage dieser Markenkonzeption und der vertikalen Wertkette entwickelten diese Markenanbieter hybride Distributionssysteme, die einerseits verschiedene Betriebsformen des Einzelhandels wie Monolabel-Stores, Web-Shops und Shops auf den Verkaufsflächen von Multi-Markenhändlern umfassen, andererseits auf verschiedenen systemische Steuerungsformen zurückgreifen, die in funktionalem Zusammenhang zueinander stehen: Eigene Stores der Markenanbieter als Formen der gesicherten Distribution werden dabei mit Franchise- und Partner-Stores als Formen der vertikal-kooperativen Distribution sowie klassischen Formen der indirekten Distribution verknüpft", erklärt der Wirtschaftswissenschaftler.

Er analysiert die Komponenten und Gestaltungsmöglichkeiten dieser Distributionssysteme sowie die Herausforderungen, die sich bei den Markenanbietern bei Aufbau und Steuerung der Systeme stellen. Es wird deutlich gemacht, wieso sich Distributionssysteme dieses Typs als besonders effizient sowohl hinsichtlich der raschen Erschließung relativ großer Vertriebsgebiete als auch im Hinblick auf eine vergleichsweise starke Durchdringung und Ausschöpfung der bearbeiteten Märkte erweisen.

Interessierte können sich die aktuelle Studie kostenlos downloaden unter:
http://wirtschaft.fh-duesseldorf.de/forschung/publikationen/forschungsberichte/
Weitere Informationen: http://www.fh-duesseldorf.de
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