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Nachtaktive Helmholtz-Wissenschaftler

17.06.2003 - (idw) Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren


Ein junger Nachwuchswissenschaftler macht erste Seismikversuche am GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ).
Farbenspiele mit Lasern. Das Hahn-Meitner-Institut (HMI) schickt gebündeltes Licht für Bruchteile von Sekunden in Zick-Zack-Kursen auf die Reise, um z.B. ihre neuen Solarzellen auf Qualität zu überprüfen. Erstaunliche Einblicke in die Forschung in der "Langen Nacht der Wissenschaften" in Berlin

B e r l i n / P o t s d a m, 16. Juni 2003. Bis nach Mitternacht öffneten die Helmholtz-Zentren in Berlin und Potsdam im Rahmen der "Langen Nacht der Wissenschaften 2003" am letzten Samstag Ihre Forschungslabore und ließen sich von der Öffentlichkeit über die Schulter schauen. Faszinierende Einblicke in die aktuelle Forschung oder ein persönliches Gespräch mit einem Wissenschaftler - die Besucher nutzten die Chance für den nicht alltäglichen Dialog.

Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI)
Ob Einblicke in die Entwicklung neuer Solarzellen, der Besuch eines Forschungsreaktors oder die Anwendung von Teilchenbeschleunigern: ein Besuch am Hahn-Meitner-Institut (HMI) ließ keine Wünsche offen. Die Wissenschaftler verrieten wie alte Gemälde auf versteckte Geheimnisse untersucht, Augen-Tumore mit Teilchenstrahlen behandelt oder Spurenelemente im menschlichen Körper analysiert werden können.

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Einmal selbst seine eigene Erbsubstanz - die DNA - analysieren, das ließen sich begeisterte Besucher nicht entgehen. Im gläsernen Labor des Campus Berlin-Buch herrschte Hochbetrieb. Von der Stammzellenforschung bis hin zur Tumortherapie: Hier standen auch Wissenschaftler des Max-Delbrück-Zentrums für Molekulare Medizin (MDC) zu einer breiten Palette medizinischer Themen Rede und Antwort.

GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ)
Erdbeben simulieren oder zukünftig Erdwärme stärker nutzen? Auch wer einen Satelliten per Laser ins Visier nehmen oder eine Reise zum Mittelpunkt der Erde unternehmen wollte, war hier richtig: die Forscher des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) zogen viele Besucher in ihren Bann. Die Dynamik unseres Heimatplaneten Erde in ihren Facetten zu verstehen ist das Ziel dieser Forschung, die anschaulich und kurzweilig auf dem gesamten Wissenschaftscampus des Telegrafenbergs illustriert wurde.

Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)
Ob ein echtes Ausrüstungszelt, Wasserprobenentnahme, der anschließende Blick durchs Mikroskop oder die Laborauswertung: Die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) präsentierte erlebbare Eindrücke von der Arbeit eines Polar- oder Meersforschers - hier konnte man nicht nur die Kinderaugen leuchten sehen.

Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)
Mit einem Blick in eine Nebelkammer ließen sich die Geheimnisse von Materie, Raum und Zeit erahnen, mit deren Spuren sich die Wissenschaftler des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) befassen. Ein interessanter Vortrag und eine Ausstellung ergänzten das Angebot im Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Nicht nur Fernerkundung von Planeten mit Spezialkameras, auch ein Satelliten-Blick auf die Erde war Thema der Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Berlin-Adlershof. Der DLR-eigene Kleinsatellit BIRD als "Feuerspion" in unserer Umlaufbahn und auch Fragen der Verkehrsforschung regten die Fantasie und das Interesse der Besucher an.


Übersicht der an der "Langen Nacht der Wissenschaften 2003" in Berlin und Potsdam beteiligten Helmholtz-Zentren:

* Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI)
* Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), Berlin-Buch
* GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ)
* Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), Forschungsstelle Potsdam
* Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Standort Zeuthen
* Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Standort Berlin-Adlershof

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit ihren 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,1 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die 24 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft erbringen wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft identifiziert und bearbeitet große und drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft, insbesondere durch die Erforschung von Systemen hoher Komplexität.

Rainer Müller

Helmholtz-Gemeinschaft
Kommunikation und Medien
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