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Gemalte Phantasiewelten im Bienenhaus

18.11.2009 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Ausstellung "Kunsthonig" im Bienenhaus der Universität Jena zeigt Bilder von Wladimir May - Eröffnung am 25. November um 17 Uhr Jena (18.11.09) Kunsthonig - produziert in einem Bienenhaus ohne Bienen. So ist der St. Petersburger Maler Wladimir May wohl auf den Namen für seine neue Ausstellung gekommen. Die Vernissage zur Ausstellung "Kunsthonig - Russische Kunst im Bienenhaus" findet am Mittwoch, dem 25. November, um 17 Uhr im Bienenhaus der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Am Steiger 3) statt. Der Künstler wird anwesend sein. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen. Anmeldungen sind noch bis Montag (23.11.) telefonisch unter 03641/949490 oder per E-Mail an janina.oberthuer@uni-jena.de möglich.

"Natürlich ist der Name Kunsthonig als Metapher zu verstehen", weiß Prof. Dr. Uwe Hoßfeld, der die Ausstellung in Jena organisiert hat. Der Leiter der Arbeitsgruppe Biologiedidaktik der Universität Jena kennt den russischen Maler Wladimir May seit mehreren Jahren und hat bereits viele seiner Ausstellungen besucht. Bei einem der letzten Treffen sei schließlich die Idee entstanden, auch im Jenaer Bienenhaus einige von Mays Bildern auszustellen. "Wir wollen damit das besondere Ambiente des Bienenhauses hervorheben", so Hoßfeld. Dieses eigne sich neben seiner Funktion als Ort der Wissenschaft und Pädagogik hervorragend für die Präsentation von Kunst. Außerdem werden die Besucher so auf die besondere Architektur des Hauses aufmerksam gemacht, die auch Wladimir May fasziniert, was eine aktuelle Zeichnung des Ausstellungsortes von ihm eindrucksvoll belegt.

Das künstlerische Spektrum Mays reicht neben grafischen Arbeiten über Aquarelle, Ölgemälde und Mischtechniken bis hin zu Objekt- und Kleinkunst. Seine Nähe zur Literatur inspiriert ihn, literarische Vorlagen in Bilderzyklen umzusetzen. May versteht sich dabei jedoch nicht als Illustrator. Der künstlerische Prozess wird bei ihm vielmehr zu einer Denkarbeit, in die literarische, philosophische und religiöse Aspekte einfließen. Seine faszinierenden Phantasiewelten malt er mit einer Präzision, die oft in einem seltsamen Widerspruch zur verwirrenden Rätselhaftigkeit des Dargestellten steht.

Der 1965 in Tschuwaschien an der Wolga geborene Wladimir May lebt und arbeitet seit 1985 im russischen St. Petersburg. Zu der dortigen Universität unterhält die Jenaer Uni eine wissenschaftliche Partnerschaft. Gerade arbeitet die Arbeitsgruppe von Prof. Uwe Hoßfeld mit den russischen Kollegen und in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg an der Herausgabe eines neuen russischen Sammelbandes zur Evolution. Wladimir May hat die künstlerische Gestaltung des Bandes übernommen.

Die Ausstellung "Kunsthonig" mit Bildern von Wladimir May ist vom 26. November 2009 bis zum 26. Februar 2010 montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr im Bienenhaus (Am Steiger 3) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Prof. Dr. Uwe Hoßfeld
Arbeitsgruppe Biologiedidaktik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Am Steiger 3 (Bienenhaus), 07743 Jena
Tel.: 03641 / 949491
E-Mail: uwe.hossfeld[at]uni-jena.de
Weitere Informationen: http://www.uni-jena.de
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