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Hightech-Forschung und Ausbildung: NMI Reutlingen und Hochschule Albstadt-Sigmaringen besiegeln langjährige Zusammenarb

01.12.2009 - (idw) NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

Reutlingen/Sigmaringen. Sie bilden gemeinsam hochqualifizierte Fachkräfte aus und treiben die Forschung voran. Das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut (NMI) in Reutlingen und die Hochschule Albstadt-Sigmaringen kooperieren bereits seit mehreren Jahren erfolgreich. Die kontinuierlich gewachsene Zusammenarbeit in Forschung und Lehre soll in Zukunft noch stärker ausgebaut werden. Deshalb haben Prof. Dr. Hugo Hämmerle, Institutsleiter des NMI, und Prof. Dr. Günter Rexer, Rektor der Hochschule, am Dienstag,
1. Dezember, einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Bei der Unterzeichnung im NMI nahmen sie die Glückwünsche des Ministerialdirektors Klaus Tappeser vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und von Dr. Stefan Engelhard, Leiter Innovation und Umwelt der IHK Reutlingen, entgegen.
Vor allem die Studenten der Studiengänge Biomedical Engineering und Pharmatechnik profitieren von der Zusammenarbeit der beiden Institutionen. Sie haben Zugang zu aktuellen Forschungsthemen, können an Forschungspraktika teilnehmen und mit hochmodernen Geräten arbeiten, die an der Hochschule nicht verfügbar sind. Lehrbeauftragte aus dem NMI halten Vorlesungen in Sigmaringen und vermitteln Einblicke in aktuelle Themen der Biomedizinischen Forschung. "Die Lehraufträge sind für uns von essentieller Bedeutung", machte Rexer deutlich.

Das NMI bietet außerdem Studien-, Bachelor- und Masterarbeiten an. In der Vergangenheit konnte das Institut nach erfolgreichen Abschlussarbeiten bereits Absolventen der Hochschule als wertvolle Mitarbeiter gewinnen. "Einige Studenten haben sich entschlossen, hier bei uns zu promovieren", erwähnte Hämmerle in seiner Ansprache.

Die Kooperationsfelder und -formen sollen in Zukunft weiterentwickelt und die Zusammenarbeit vertieft werden. Die Vertragspartner streben vor allem gemeinsame Forschungsprojekte an. Beide Institutionen stellen sich dafür gegenseitig Personal und wissenschaftliche Geräte zur Verfügung. Forciert wird die Zusammenarbeit vor allem von Professor Dr. Dieter Stoll, der den Schlüssel zu den NMI-Laboren nach seinem Wechsel an die Hochschule behalten konnte. "Aktuell ist eine Forschungszusammenarbeit auf dem Gebiet der Lipidanalytik geplant", sagte er.

Das NMI ist ein Institut der Angewandten Forschung für die Wirtschaft in den Bereichen Life Science, Biomedizintechnik und Materialwissenschaften. Als gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts hat es den Zweck, wissenschaftliche Grundlagenergebnisse für die Praxis nutzbar zu machen. Auch die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte entspricht den Aufgaben des Instituts, weil diese die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Hightech-Unternehmen der Zukunftsbranchen Biotechnologie und Medizintechnik im Land stärken.

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