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IMPRS-SurMat verlängert: RUB und MPI freuen sich auf 50 neue Stipendiaten

02.12.2009 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Materialwissenschaftliche Graduiertenschule wird verlängert

Die katalytische Wirkung, die Bioverträglichkeit und viele andere Eigenschaften von Materialien hängen von deren Oberfläche ab. Sie für spezielle Aufgaben maßzuschneidern, lernen die Teilnehmer der International Max Planck Research School for Surface and Interface Engineering in Advanced Materials (IMPRS-SurMat). Rund 50 Stipendiaten hat die Schule seit 2004 aufgenommen; jetzt wird sie um sechs Jahre bis 2015 verlängert und kann weiteren ca. 50 internationalen Stipendiaten eine Doktorarbeit ermöglichen. Die IMPRS-SurMat ist eine Kooperation der Ruhr-Universität Bochum mit dem Max Planck Institut für Eisenforschung (MPIE) in Düsseldorf und dem Max Planck Institut für Kohlenforschung in Mülheim. Beteiligt sind außerdem die Xiamen Universität in China, das Institut für Materialforschung der Technischen Universität Peking und die Fudan Universität Shanghai. Neuer Partner ist das Materialforschungszentrum ICAMS der RUB (Interdisciplinary Centre for Advanced Materials Simulation).

Alles andere als oberflächlich

Drei Jahre dauert das Programm, das mit dem Doktortitel abschließt. Teilnehmen können Absolventen der Physik, Chemie, Maschinenbau, Material-, Geowissenschaften und verwandter Fächer. Die Arbeitsbereiche der Doktoranden erstrecken sich von der Grundlagenforschung bis hin zu industriellen Anwendungen z.B. in der Elektronik und Medizintechnik. Die Teilnehmer befassen sich mit Korrosion, Adhäsion, Katalyse und den physikalischen Eigenschaften von dünnen Funktionsschichten. Ein Grund unter anderen für die positive Evaluation der IMPRS-SurMat war die große Anzahl von international beachteten wissenschaftlichen Publikationen. Über 100 Artikel erschienen in internationalen referierten Journalen. 2007 wurden Prof. Martin Muhler und SurMat-Student Wei Xia mit dem Erfinderpreis der RUB für Katalytisches Ätzen von Kohlenstofffasern ausgezeichnet. Ebenfalls 2007 erhielt IMPRS-SurMat-Mitglied Magdalena Walczak die Otto-Hahn-Medaille der Max Planck Gesellschaft.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Martin Stratmann, Sprecher der IMPRS-SurMat, MPI für Eisenforschung, Max-Planck-Str. 1, 40237 Düsseldorf, Tel.: 0211-6792-316; E-Mail: stratmann@mpie.de

Prof. Dr.-Ing. Gunther Eggeler, Sprecher der IMPRS-SurMat, Institut für Werkstoffe, Fakultät für Maschinenbau der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel.: 0234/32-23022, E-Mail: gunther.eggeler@rub.de, Internet: http://www.imprs-surmat.mpg.de

Dr. Rebekka Loschen, Research Coordinator, Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH, Max-Planck-Str. 1, 40237 Düsseldorf, Tel. 0211/6792-542, loschen@mpie.de

Redaktion: Meike Drießen

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