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Erster Rang beim IHK-Preis für Diana Pietscher und ihr Vademekum für Biomassekraftwerke

03.12.2009 - (idw) Fachhochschule Bingen

Mit ihrem "Vademekum zur Errichtung standarisierter Biomassekraftwerke" überzeugte Diana Pietscher aus Flörsheim, Absolventin der Fachhochschule Bingen, die Jury der IHK Rheinhessen und wurde gestern in Mainz für den hohen wirtschaftlichen Nutzen mit dem ersten Rang des IHK-Preises im Wert von 2500 EUR ausgezeichnet. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich im Auftrag der Firma Käuffer, Mainz, mit Standards für Biomassekraftwerke und fasste die Ergebnisse in einem Leitfaden zusammen. Die Arbeit wurde mit "Sehr Gut" bewertet. Die Errichtung und der Betrieb von Biomassekraftwerken ist für Betreiber, Planer und Anlagenbauer vor dem energiepolitischen Zieldreieck Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit eine große Herausforderung. "Das Werk führt anschaulich in die Problematik der Biomassenutzung ein, stellt die technischen und ökologischen Potenziale und Problemfelder dar und bezieht außerdem die rechtlichen und wirtschaftlichen Bedingungen ein", lobte Betreuer Professor Dr. Alexander Reinartz das außergewöhnliche Engagement der Absolventin. Es sei eine hervorragende Grundlage und Entscheidungshilfe für Gebietskörperschaften, um über das Geschäftsmodell einer Arbeitsgemeinschaft effizient das Potenzial anfallender Biomasse aus der Landschaftspflege und Forstwirtschaft energetisch zu nutzen. FH-Präsident Professor Klaus Becker wertet die Auszeichnung an Pietscher als Bestätigung für die praxisnahe Ausbildung an der Fachhochschule Bingen.

Die Ingenieurin studierte bis Anfang 2009 in Bingen Verfahrenstechnik und schloss das Studium in der Regelstudienzeit ab. Davor absolvierte sie eine Lehre zur Biologisch-technischen-Assistentin in Olsberg und erwarb danach berufsbegleitend die Hochschulreife am Berufskolleg Olsberg .
Nach einem kurzen Versuch im Studiengang Biotechnologie ist die 29-Jährige ihrem ehemaligen Professor und Betreuer Dr. Reinartz, den sie fachlich und menschlich schätzt, für seine Empfehlung zur Verfahrenstechnik sehr dankbar. "Der enge Kontakt zu den Professoren und die persönliche Atmosphäre im Semester mit 24 Kommilitonen waren mir sehr wichtig, an der FH Bingen ist man keine Nummer", bezieht die Absolventin den Charakter der Binger Hochschule in ihren Erfolg mit ein. Wenn sie später an ein Masterstudium denkt, dann komme für sie nur Energie-, Gebäude- und Umweltmanagement in Bingen in Frage. Pietscher überzeugte nicht nur die IHK sondern auch den Auftraggeber ihrer Diplomarbeit: Bei dem Dienstleister für Energie- und Hygienefragen Käuffer arbeitet sie inzwischen als Projektleiterin.

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