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Deutsche Hochschulen an der Spitze bei EU-Programm

08.12.2009 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Tempus fördert Hochschulnetze mit Drittländern

Bonn, 8.12.2009. Deutsche Hochschulen stehen in der zweiten Auswahlrunde des EU-Kooperationsprogramms Tempus IV an der Spitze. Sie koordinieren 13 der 69 ausgewählten Projekte und sind insgesamt an 32 Projekten als Partner beteiligt. Das Tempus-Programm unterstützt seit 1990 die Modernisierung der Hochschulsysteme in ausgewählten Drittländern durch die Förderung von Hochschulnetzwerken. Am 30. November 2009 wurde der dritte Aufruf unter Tempus IV veröffentlicht. Rund 54 Millionen Euro stehen für die Kooperationsprojekte zur Verfügung; der Einsendeschluss für interessierte Hochschulen ist der 8. März 2010. In den Tempus-Projekten werden unter anderem Lehrpläne und Qualitätssicherungssysteme modernisiert, die Verbindungen der Hochschulen zum Arbeitsmarkt gefördert und Forschung, Lehre und Innovation in den Partnerhochschulen gestärkt.

Zu den Zielregionen der vierten Phase von Tempus, die von 2007 bis 2013 läuft, gehören die östlichen Nachbarländer der Europäischen Union inklusive Russland und dem Kaukasus, Zentralasien, der westliche Balkan und die südlichen Mittelmeerstaaten. Traditionell arbeiten in dem Programm deutsche Hochschulen besonders häufig mit Russland und Osteuropa zusammen. An zwölf Projekten mit diesen Regionen sind deutsche Partner beteiligt, davon an sieben als Koordinatoren. Es folgen der westliche Balkan, die südlichen EU-Nachbarländer und Zentralasien.

Im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ist die Nationale Kontaktstelle für Tempus angesiedelt, die deutsche Hochschulen zur Antragstellung und dem Management von Tempus-Projekten berät. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell unterstützt. Zu dem dritten Aufruf in Tempus IV hat die Kontaktstelle am 30.11. und 1.12. eine internationale Konferenz mit über 130 Hochschulvertretern aus Deutschland und den Partnerländern organisiert. Weitere Details gibt es im Internet unter http://eu.daad.de.

Kontakt:
Nina Salden, DAAD, Referatsleiterin Tempus, Erasmus Mundus, EU-Drittlandkooperationen
Tel: 0228 / 882-520, E-Mail: salden@daad.de

Leiterin Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
E-Mail: presse@daad.de
www.daad.de
Kennedyallee 50
D - 53175 Bonn

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