Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 18. Juni 2019 

Wie läuft eigentlich ein internationaler studentischer Fallstudienwettbewerb ab?

08.12.2009 - (idw) Handelshochschule Leipzig

Vier internationale Studenten der Handelshochschule Leipzig (HHL) qualifizieren sich nach Regionalsieg für das nationale Finale der "KPMG's International Case Competition 2010" in Berlin Nach seiner erfolgreichen Teilnahme in der regionale Qualifikationsrunde des internationalen Wettbewerbs "KPMG's International Case Competition 2010" im November in Düsseldorf, wird am 10. Dezember das vierköpfige Studententeam der Handelshochschule Leipzig (HHL) an ihrer Alma Mater mit dem ersten Platz und 2.000 Euro ausgezeichnet. Die Gewinnerprämie der Erstplatzierten ist zweckgebunden und kommt dem betreuenden HHL-Lehrstuhl für Finanzmanagement und Banken zur Förderung von Lehre und Forschung zugute.

Das Gewinnerteam, bestehend aus den M.Sc.-Studenten Dennis Grosche (23), Bert Förster (24), Janes Potthoff (28) und Igor Stepanishchev (22), bearbeitete eine Fallstudie über den Markteintritt des amerikanischen Unternehmens Starbucks in Indien und überzeugten mit ihrer englischen Präsentation die Jury. "Mehrere Erfolgsfaktoren gaben letztlich den Ausschlag für unsere gelungene Vorstellung. Zum einen hat jeder aus unserem Team seinen Teil präsentiert und zum anderen haben wir die Zeitvorgabe von 20 Minuten nahezu perfekt eingehalten. Außerdem haben wir durch unser HHL-Studium Übung in der Präsentation auf Englisch und konnten daher selbstbewusst und kompetent unsere Ergebnisse darlegen", erzählt der aus Woronesch in Russland stammende Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der KARL-KOLLE-Stiftung, Igor Stepanishchev. Sein Teamkollege Janes Potthoff fügt hinzu: "Unser Teamwork und die Gruppenatmosphäre waren absolut klasse. Durch das Studium an der HHL kannten wir uns bereits aus vorherigen Projekten und waren demzufolge gerade bei der Arbeitsteilung aufeinander eingespielt. Nach der Präsentation unserer Fallstudienlösung erhielten wir außerdem konstruktives Feedback von der Jury, das wir gern in der nationalen Qualifikationsrunde umsetzen werden."

Nächste Etappe: Nationale Qualifikationsrunde vom 5. bis 7. März 2010 in Berlin

Mit dem regionalen Erfolg sicherte sich das Team die Teilnahme am nationalen Finale des Wettbewerbs vom 5. bis 7. März 2010 in Berlin. Hier treffen sie auf die Zweit- und Drittplatzierten aus Düsseldorf sowie auf die drei besten Teams der anderen beiden regionalen Vorentscheide in München und Frankfurt. Erneut werden die einzelnen Studententeams eine Fallstudie bearbeiten und vor einer KPMG-Jury auf Englisch präsentieren. "Wir freuen uns sehr auf Berlin und sind gespannt auf die Herausforderungen, die uns dort erwarten. Selbstverständlich hoffen wir, dass wir mit noch mehr Professionalität überzeugen können und mit positivem Feedback vom Platz gehen", erzählt der 24-jährige Bert Förster, Teammitglied und M.Sc.-Student an der HHL. Die Gewinnergruppe der nationalen Qualifikationsrunde wird jedoch nicht nur mit Lob nach Hause gehen, sondern repräsentiert KPMG Deutschland anschließend beim großen internationalen Finale in Athen.

Internationales Wettbewerbsfinale vom 7 bis 9. April 2010 in Athen

Der internationale Ausscheid findet vom 7. bis 9. April 2010 in der Hauptstadt Griechenlands statt. In Athen misst sich das KPMG Team Deutschland mit den Teams aus den anderen teilnehmenden KPMG-Ländern. Hier ist noch einmal Brillanz in der Lösung und Präsentation mehrerer Fallstudien vor einer hochkarätigen Jury gefragt. Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm und einer gemeinsamen Abschlussfeier. Das Gewinnerteam erhält einen Gruppen-Reisegutschein. Alles in allem hat sich die Teilnahme für Janes Potthoff bereits jetzt schon gelohnt: "Es macht einfach richtig Spaß, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und es trainiert sehr, seine Ergebnisse vor externen Beratern zu präsentieren und den 'Schonraum Universität' zu verlassen. Das Feedback von KPMG-Mitarbeitern war sehr hilfreich und wird mir in meinem zukünftigen Studien- und Berufsleben sicherlich weiter helfen."

Der Organisator der "KPMG's International Case Competition 2010"

Als eines der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen ist KPMG weltweit mit 135.000 Mitarbeitern in über 140 Ländern vertreten. In Deutschland arbeiten mehr als 8.500 KPMG-Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten. Zu den Geschäftsbereichen von KPMG gehören die Prüfung von Konzern- und Jahresabschlüssen (Audit), steuerberatende Tätigkeiten (Tax) und die Bündelung von Fachwissen zu betriebswirtschaftlichen, regulatorischen und transaktionsorientierten Themen (Advisory).
Weitere Informationen: www.kpmg.de

Der Master-Studiengang in Management (M.Sc.) an der Handelshochschule Leipzig (HHL)

Das M.Sc.-Programm an der HHL ist durch sein forschungsorientiertes Profil gekennzeichnet und schlägt gleichwohl die Brücke zur Managementpraxis. Um den individuellen Anforderungen und Karrierewünschen der Studenten gerecht zu werden, bietet die Leipziger Managerschmiede den MSc-Studenten Spezialisierungsmöglichkeiten in Finance, Accounting, Marketing, Logistics & Supply Chain Management, Strategy, Entrepreneurship und Advanced General Management. Durch die Wahl von vier aus sieben Modulen kann der inhaltliche Fokus für die angestrebte Karriere gesetzt werden. Daneben offeriert das 18-monatige Programm eine höhere Flexibilität in der Organisation des Studiums. Besonders hervorzuheben ist der integrierte Auslandsaufenthalt. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit bestätigen: Durch ein oder zwei freiwillige, zusätzliche Praktika während des Studiums erhält die Mehrzahl der HHL-Studenten ein direktes Angebot für den Jobeinstieg im Anschluss an ihr Studium. Sie profitieren auf diese Weise von hochkarätigen Unternehmenskontakten und attraktiven Einstiegsperspektiven.
Weitere Informationen: www.hhl.de/master-of-science

Die Handelshochschule Leipzig (HHL)

Die HHL, 1898 als Handelshochschule Leipzig (HHL) entstanden und 1992 neu gegründet, ist Deutschlands älteste betriebswirtschaftliche Hochschule und zählt heute zu den führenden Business Schools. Die HHL ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Neben der Internationalität spielt an der HHL die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Darüber hinaus ist es das erklärte Ziel der HHL, durch einen "Integrated Management"-Ansatz leistungsfähige und verantwortungsbewusste Führungspersönlichkeiten auszubilden. Die HHL bietet den 18-monatigen Master of Science in Management (MSc) an. Darüber hinaus kann an der HHL in einem 18-monatigen (bzw. 24-monatigen berufsbegleitenden) Programm der MBA (Master of Business Administration) erworben werden. Ein dreijähriges Promotionsprogramm, das auch berufsbegleitend absolviert werden kann, rundet das Studienangebot der HHL ab. Mit der HHL-Tochtergesellschaft HHL Executive GmbH werden firmenspezifische und offene Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte angeboten. Im April 2004 erhielt die Hochschule die Akkreditierung durch AACSB International. Die für weitere fünf Jahre geltende Reakkreditierung wurde im April 2009 gewährt. Weitere Informationen: www.hhl.de

***
Sie haben Interesse an der redaktionellen Berichterstattung über einen internationalen studentischen Fallstudienwettbewerb? Begleiten Sie die vier ambitionierten HHL-Studenten auf ihrem spannenden Weg zum nationalen Finale nach Berlin (5. bis 7. März 2010) und womöglich zum internationalen Ausscheid nach Athen (7. bis 9. April 2010). Kontakt: volker.stoessel@hhl.de

***
Weitere Informationen: http://www.kpmg.de http://www.hhl.de http://www.hhl.de/master-of-science
uniprotokolle > Nachrichten > Wie läuft eigentlich ein internationaler studentischer Fallstudienwettbewerb ab?
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/189407/">Wie läuft eigentlich ein internationaler studentischer Fallstudienwettbewerb ab? </a>