Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 23. August 2014 

Staatsminister Wolfgang Heubisch zu Besuch im Helmholtz Zentrum München

09.12.2009 - (idw) Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

"Forschungsstandort Bayern profitiert von der Leistungskraft des Helmholtz Zentrums München"

Bedeutung der engen Partnerschaft in der Forschungsstrategie des Freistaats unterstrichen

Unterstützung der zentralen Forschungsprojekte des Zentrums Neuherberg, 09.Dezember 2009. Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, besuchte am 9. Dezember 2009 das Helmholtz Zentrum München. Heubisch informierte sich über die Strategie des Zentrums und wesentliche Themen, insbesondere die Erforschung von Diabetes, Lungenerkrankungen und neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson. Er zeigte sich beeindruckt von der hohen Qualität der Forschung: "Das Forschungszentrum ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor und Impulsgeber für die Wissenschaftsregion, Bayern profitiert von der Leistungskraft des Helmholtz Zentrums München". Für den weiteren Ausbau seiner internationalen Spitzenstellung sagte Heubisch dem Wissenschaftlich-technischen Geschäftsführer Prof. Günther Wess die Unterstützung der bayerischen Staatsregierung zu.

"Die bayerische Staatsregierung wird sich auch in Zukunft aktiv dafür einsetzen, dass das Zentrum seine Spitzenstellung in der Wissenschaft weiter ausbauen kann", so Staatsminister Heubisch. "Das Helmholtz Zentrum München erzielt wissenschaftliche Spitzenleistungen, die weltweite Anerkennung finden. Dabei setzt es seine Schwerpunkte gerade da, wo die größten Herausforderungen für die Medizin der Zukunft liegen." Dies sei von großem Nutzen gleichermaßen für Gesellschaft und Wirtschaft in Bayern. "Ich sehe das Helmholtz Zentrum München als kompetenten Partner, den wir bei der weiteren Entwicklung der Forschungsstrategie unseres Landes stärker mit einbeziehen werden", so Heubisch.

"Wir nehmen das Angebot der bayerischen Staatsregierung über eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gerne an. Neue, unbürokratische Formen der Zusammenarbeit, insbesondere zwischen universitären und außeruniversitären Einrichtungen, sind dringend notwendig um auch größere Forschungsverbünde erfolgreich zu managen", sagte der Wissenschaftlich-technische Geschäftsführer Prof. Dr. Günther Wess. Damit ließe sich die internationale Spitzenposition des Helmholtz Zentrums München in der Gesundheitsforschung weiter ausbauen. "Der Wissenschaftsstandort Bayern wird davon - gerade im nationalen Wettbewerb - klar profitieren", so Wess.

Bei seinem Besuch informierte sich Staatsminister Heubisch erstmals persönlich über die aktuellen Forschungsschwerpunkte am Zentrum, darunter die Lungenforschung: Krankheitsbilder wie Lungenentzündung, Asthma und Lungenkrebs laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den weltweit häufigsten Todesursachen. Gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und den Asklepios Fachkliniken München-Gauting erforscht Prof. Dr. Oliver Eickelberg am neu gegründeten translationalen Lungenzentrum Mechanismen und neue Ansätze für Früherkennung, Diagnostik und Therapie chronischer Lungenerkrankungen.

Ein weiterer Fokus des Helmholtz Zentrums München liegt auf der Diabetesforschung. Prof. Dr. Martin Hrabé de Angelis, Koordinator der Diabetes-Forschungsaktivitäten am Zentrum, präsentierte Heubisch die Ziele des neu gegründeten Deutschen Zentrums für Diabetesforschung e.V., dessen Geschäftsstelle seinen Sitz am Helmholtz Zentrum München hat.

Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson sind ebenfalls eine gesellschaftliche Herausforderung. Prof. Dr. Wolfgang Wurst, Direktor des Instituts für Entwicklungsgenetik, stellte dem Staatsminister neue Wege für die Entwicklung erfolgreicher Therapien neuodegenerativer Erkrankungen vor - auch in Hinblick auf die Beteiligung des Helmholtz Zentrums München am 2009 gegründeten Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn.

Weitere Informationen

Das Helmholtz Zentrum München ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 26500 Beschäftigten zusammengeschlossen haben.


Ansprechpartner für Medienvertreter:

Sven Winkler
Helmholtz Zentrum München, Pressesprecher
089/3187-3946
e-Mail: presse@helmholtz-muenchen.de
Weitere Informationen: http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitt...
uniprotokolle > Nachrichten > Staatsminister Wolfgang Heubisch zu Besuch im Helmholtz Zentrum München
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/189480/">Staatsminister Wolfgang Heubisch zu Besuch im Helmholtz Zentrum München </a>