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Chinesische Experten für Bergbausicherheit besuchen TFH Georg Agricola09.12.2009 - (idw) Technische Fachhochschule Georg Agricola
Dass China in Sachen Bergbausicherheit dringenden Nachholbedarf hat, zeigte sich erst vor wenigen Wochen auf tragische Weise beim Grubenunglück in Hegang. Auch beim Umweltschutz hat das weltgrößte Steinkohle-Förderland gegenüber westlichen Standards viel aufzuholen. Dafür engagiert sich inzwischen auch der chinesische Staat in stärkerem Maße. Besonders der internationale Erfahrungsaustausch gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung. Eine hochrangige Delegation staatlicher chinesischer Bergbehörden besuchte im Rahmen einer dreiwöchigen Deutschlandreise in der vergangenen Woche auch die Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola zu Bochum.
Der Wissenschaftsbereich Geoingenieurwesen, Bergbau und Technische Betriebswirtschaft an der TFH genießt nicht zuletzt aufgrund seiner langjährigen Expertise im Bereich der Umweltgeotechnik und Arbeitssicherheit international einen sehr guten Ruf und kooperiert seit rund zehn Jahren auch mit chinesischen Hochschulen. Professor Dr. Christoph Dauber, Vizepräsident des Wissenschaftsbereichs, begrüßte die 15-köpfige Delegation und führte sie in die Ausbildungskonzepte der Hochschule ein. In einem Fachvortrag stellte Geotechnik-Professor Dr. Frank Otto ingenieurwissenschaftliche Methoden und Technologien für Sicherheit und Umweltschutz im deutschen Steinkohlenbergbau vor. Bei einem anschließenden Besuch im Deutschen Bergbau-Museum erhielten die Gäste aus China auch aus historischer Perspektive weitere Einblicke in die hohen Sicherheitsstandards im Bergbauland Deutschland.
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