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Taschenscheibe macht Umgang mit Gefahrstoffen sicherer

15.12.2009 - (idw) Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Mit der "EMKG Taschenscheibe" hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf der Fachmesse A+A in Düsseldorf im November 2009 eine Neuheit vorgestellt. Damit haben die Chemiker in der BAuA ein Hilfsinstrument entwickelt, um inhalative Gefährdungen in Betrieben schnell und sicher zu ermitteln. In nur vier Schritten lassen sich mit der Taschenscheibe Maßnahmen gegen Gefährdungen durch Einatmen von gefährlichen Stoffen finden. Sie macht sich dabei das von der BAuA entwickelte "Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe - EMKG" zu Nutze, mit dem Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen beurteilt werden (www.einfaches-massnahmenkonzept-gefahrstoffe.de).

Die Scheibe ist als Unterstützung für Arbeitsschutzpraktiker im Betrieb gedacht. Ganz einfach und ohne besondere Vorkenntnisse kann man damit die erforderlichen Maßnahmen durch Informationen aus Sicherheitsdatenblättern und Betriebsbegehungen ableiten. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen können Probleme frühzeitig erkennen und Handlungsschwerpunkte setzen.

Die "EMKG Taschenscheibe" kann in kleinen Mengen kostenlos bezogen werden über das Informationszentrum der BAuA, Postfach 17 02 02, 44061 Dortmund, Telefon 0231 9071-2071, Fax 0231 9071-2679, E-Mail: info-zentrum@baua.bund.de.

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