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Blasrohrschießen und Schädelraten

20.06.2003 - (idw) Forschungsverbund Berlin e.V.

Das Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung beim Tag der Offenen Tür der FU-Veterinärmedizin

Schädelraten, Blasrohrschießen und mit Wildtierärzten diskutieren: Der Tag der Offenen Tür des Fachbereichs Veterinärmedizin an der Freien Universität Berlin bietet auch Gelegenheit, die Arbeit des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung kennenzulernen. Das IZW ist über seinen Direktor, Prof. Dr. Heribert Hofer, an die Freie Universität (FU) angebunden. Dort hat Hofer am Fachbereich Veterinärmedizin eine Professur für Interndisziplinäre Zoo- und Wildtierkunde inne. Zwei Tierärzte aus dem IZW - Mirja Faßbender und Guido Fritsch - werden sich zusammen mit ihrem Chef an dem Programm des Tages der Offenen Tür beteiligen. Sie werden am Samstag, 28. Juni, mit dem Labormobil des IZW auf dem Standort in Düppel (Oertzenweg 19b, Berlin-Zehlendorf) zugegen sein. In dem Spezialfahrzeug des IZW zeigen sie Filme über die Arbeit der Forscher, sei es in der Serengeti in Afrika oder in Brandenburg.

Im Gepäck haben die Zoo- und Wildtierforscher auch einige Schädel von Tieren. Die Gäste können versuchen zu erraten, um was für Tiere es sich dabei handelte. Eine der Hauptattraktionen sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ist bestimmt wieder das Blasrohrschießen. Für Zootierärzte gehört der Umgang mit dem Blasrohr zur Praxis: Damit betäuben sie Tiere, um sie dann untersuchen und behandeln zu können. Es ist gar nicht so leicht, mit der unhandlichen Waffe genau zu treffen.

Der Tag der Offenen Tür des FU-Fachbereichs Veterinärmedizin findet bereits zum sechsten Mal in Folge statt. Geöffnet haben die Standorte der Anatomie in Dahlem (Koserstraße 20) sowie die Kliniken und Institute in Düppel (Oertzenweg 19b). Besucher können dort etwas über die vielfältigen Aufgabengebiete von Tierärzten erfahren und sich über Wissenschaft und Forschung sowie über die kurative Tätigkeit informieren. Zum Rahmenprogramm gehören auch eine Demonstration der Arbeit der Berliner Polizei mit ihren Diensthunden. Außerdem zeigen Berliner Rettungshunde ihr Können, es wird einen Stand mit Literatur geben, eine Hundeschule wird Tips zur richtigen Erziehung der Hunde geben. Kinder können bei einem Tier-Malwettbewerb Freikarten gewinnen, die der Zoo Berlin zur Verfügung gestellt hat. Und selbstverständlich ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Tag der Offenen Tür des Fachbereichs Veterinärmedizin der FU, Standorte der Anatomie in Dahlem (Koserstraße 20) sowie Kliniken und Institute in Düppel (Oertzenweg 19b), am 28. Juni 2003 von 13 bis 18 Uhr.

Den Weg zeigt folgende Beschreibung:
www.vetmed.fu-berlin.de/aktuelles/tagderoffenentuer.pdf

Das IZW forscht in den Bereichen Evolutionsbiologie und -ökologie, Wildtiermedizin sowie Reproduktionsbiologie. Die Experten untersuchen Säugetiere und Vögel in ihren Wechselbeziehungen mit Mensch und biotischer wie abiotischer Umwelt (Biotop, Nahrung, Krankheitserreger und Beutegreifer). Hauptziel ist die Erforschung der Anpassungsleistungen und -grenzen größerer Wildtiere und ihrer Rolle in naturnahen und kulturnahen Ökosystemen. Schwerpunktregionen sind Mitteleuropa, Ostasien, Ost- und südliches Afrika. Das Institut legt besonderen Wert auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Biologen und Veterinärmedizinern und setzt seine Forschungsziele durch Kooperationsprojekte mit Schutzgebieten und Zoos in Europa, Afrika und Nordamerika um. Das IZW gehört zum Forschungsverbund Berlin und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es hat knapp hundert Mitarbeiter und einen Etat von mehr als vier Millionen Euro.

Im Forschungsverbund Berlin (FVB) sind acht natur-, umwelt- und lebenswissenschaftlich orientierte Institute zusammengeschlossen, die wissenschaftlich eigenständig sind, aber im Rahmen einer einheitlichen Rechtspersönlichkeit gemeinsame Interessen wahrnehmen.

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