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"Interview mit (m)einem Gehirn": Mal- und Schreibwettbewerb bringt originelle Werke hervor

16.12.2009 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

IGSN-Buchveröffentlichung mit Texten und Bildern

Wieso träumen wir eigentlich nachts? Können Gehirne lieben? Wären Gehirne vielleicht lieber Körper? Diese und viele andere Fragen (und natürlich die entsprechenden Antworten!) gibt das Buch "Geistesblitze: Bochumer Kinder erforschen das Gehirn", das die International Graduate School of Neuroscience (IGSN) der Ruhr-Universität jetzt herausgegeben hat. Es enthält die Einsendungen von Bochumer Siebtklässlern im diesjährigen Schreibwettbewerb der Graduiertenschule und ist illustriert mit den Werken, die Bochumer Grundschülerinnen und Grundschüler 2008 im IGSN-Malwettbewerb "Was ist los in meinem Gehirn?" eingereicht haben. "Wir waren selbst verblüfft über die spannenden, lustigen und kenntnisreichen Interviews, die uns erreicht haben", freut sich Ursula Heiler, Koordinatorin der IGSN. Das Buch ist jetzt kostenfrei am Infopoint der RUB erhältlich.

Wieso Wutanfälle in der Pubertät?

"Wieso bekomme ich in der Pubertät oft Wutanfälle und setze mich über Verbote hinweg? Hängt das mit Dir zusammen?", fragt Henriette Knaup (12, Hellweg Schule), die Gewinnerin des Schreibwettbewerbs, ihr Gehirn im Interview. Es kann nicht anders als seine Schuld zugeben: Eine große Aufräumaktion ist schuld an den Querelen mit den Eltern. Selten gebrauchte Vernetzungen zwischen Nervenzellen aus Kindertagen werden aufgelöst zugunsten einer effizienteren Nutzung. Das ganze Chaos macht Henriette ganz wirr und sorgt dafür, dass sie sich nicht besonders gut in andere einfühlen kann. Diese und andere interessante Einsichten in die Welt des Gehirns lassen sich im Buch nachlesen. So ist das Gehirn von Sean K. Fiegert (12, Hildegardisschule) verheiratet und hat drei Kinder. Das Gehirn von Nadja Seniouk (12, Hildegardisschule) ist mit der Leber Betti verlobt. Nebenbei erfährt man noch, wie das Gehirn aufgebaut ist, wie es aussieht, warum wir nachts träumen.

Die wunderbare Welt des Hirns zugänglich machen

Seit 2008 lädt die IGSN jährliche Schüler verschiedener Altersstufen zum Wettbewerb rund um das Gehirn ein. "Das Interesse am faszinierenden Organ Gehirn ist ungebrochen", sagt Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan, Direktorin der IGSN. "Daher bemühen wir uns immer wieder, unsere Arbeit transparent zu gestalten und die Ergebnisse der Forschung an die Öffentlichkeit zu bringen." Zur Öffentlichkeitsarbeit der Graduiertenschule gehört auch die Zusammenarbeit mit Schulen der Region. Oberstufenschülerinnen und -schüler haben die Möglichkeit, Praktika in der IGSN zu absolvieren, um zu prüfen, ob ein Studium in einem an der Neurowissenschaft beteiligten Fächer für sie infrage kommt. Im Alfried-Krupp-Schülerlabor der RUB können Schüler aller Altersstufen Erfahrungen mit den Neurowissenschaften sammeln. Die Wettbewerbe eröffnen die Möglichkeit, sich kreativ mit dem Thema zu befassen.

Titelaufnahme

Geistesblitze: Bochumer Kinder erforschen das Gehirn. Kostenfrei erhältlich am Infopoint in der Verwaltung der Ruhr-Universität (Gebäude UV, Ebene 0).

Weitere Informationen

Ursula Heiler, Koordinatorin der International Graduate School of Neuroscience IGSN der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-26682, E-Mail: heiler-igsn@rub.de

Redaktion: Meike Drießen
Weitere Informationen: http://www.ruhr-uni-bochum.de/igsn/social/pages/interview_with_a_brain.html - Mehr Informationen
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