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TU Berlin: Großer Erfolg im europäischen Exzellenzwettbewerb

17.12.2009 - (idw) Technische Universität Berlin

TU Berlin ist an zwei Innovationsgemeinschaften des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie beteiligt / Konzentration auf dem TU-Campus Die Technische Universität Berlin ist gleich an zwei sogenannten Wissens- und Innovationsgemeinschaften ("Knowledge and Innovation Communities" - KIC) beteiligt, die jetzt durch das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) mit jeweils mehr als 100 Millionen Euro zur Förderung ausgewählt wurden. Damit ist die TU Berlin eine der erfolgreichsten Universitäten bei diesem europäischen Wettbewerb.
Die KIC's sollen die besten Teams aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Technologiezentren und Entrepreneure aus ganz Europa zusammenführen und in den Bereichen Innovation, Ausbildung und Forschung Spitzenleistungen und -teams entwickeln.

Bei dem KIC "EIT ICT Labs" im Bereich der IKT-Technologien ist Berlin in dem europäischen Konsortium verantwortlich für den Bereich Innovation. Die TU Berlin ist einer der sechs deutschen Hauptpartner. Das deutsche Colocation-Centre als Mittelpunkt der KIC-Aktivitäten wird auf dem Campus der TU Berlin eingerichtet. Damit wird Berlins Stellung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien erheblich gestärkt und zu einem europäischen Leuchtturm ausgebaut. In der ersten Bewilligungsrunde konnte ein Budget für fünf Jahre in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro für die EIT ICT Labs beantragt werden. Diese Summe soll durch Eigenleistungen der Partner und weitere nationale und regionale Förderung im Verhältnis 1:4 ergänzt werden.
(siehe auch die Medieninformation der deutschen Hauptpartner: www.tu-berlin.de/?id=73692)

Auch im Klima-KIC ist die TU Berlin vertreten. Das Konsortium der 16 Hauptpartner hat beim EIT 120 Millionen Euro für die ersten vier Jahre beantragt - ein Viertel der Gesamtinvestitionen für die geplanten Vorhaben. Der Rest soll von den Partnern aus der Wirtschaft, der öffentlichen Hand und den Hochschulen und Forschungseinrichtungen selbst getragen werden. Insgesamt rechnet der Klima-KIC für die nächsten vier Jahre mit einem Budget von rund einer halben Milliarde Euro. (siehe auch: www.tu-berlin.de/fileadmin/a70100710/Medieninformationen/2009/091216_PM_PIK_Start-Klima-KIC.pdf)

Das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) hatte am 16.12.2009 den Zuschlag für drei KICs in den Bereichen IKT-Technologien, Klima und Energie gegeben.

Statements zu den Erfolgen der Technischen Universität Berlin:

KIC "EIT ICT Labs":
"Wir sind in einem starken europäischen Konsortium ein Hauptpartner auf nationaler Ebene. Das Colocation-Centre als Mittelpunkt der KIC-Aktivitäten in Deutschland wird in Berlin auf dem Campus der TU Berlin angesiedelt. Außerdem verantworten die Berliner Partner den Bereich Innovation für das gesamte europäische Netzwerk. Damit werden unsere Partner und wir als Hauptstadt-TU die europäische Innovationsagenda im wichtigen Zukunftsfeld I&K-Technologien mitbestimmen. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, unsere Studierenden und die gesamte Wissenschaftsregion Berlin, aber vor allem auch der Wirtschaftsstandort werden davon maßgeblich profitieren. Unsere Netzwerkerfahrungen, unsere Kompetenzen bei der Start-up-Förderung und unsere exzellenten wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der I&K-Technologien bilden dafür das hervorragende Fundament", so Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Kutzler, Präsident der TU Berlin.

Klima KIC:
"Die Bewilligung des Klima KIC ist ein sehr großer Erfolg für die TU Berlin und für unsere Region. Unser Ziel ist es, Berlin und Brandenburg zur europäischen Spitzenregion für Klimawandel, Vermeidungs- und Anpassungsstrukturen zu entwickeln. Die Schwerpunktsetzung der TU Berlin hat für unseren Beitrag im Klima KIC den Boden bereitet. Wir können auf zahlreiche wissenschaftliche Kompetenzen verweisen, die zu einer klimasensiblen Metropole von morgen beitragen. Wir sind gut vorbereitet, im Zusammenspiel von Forschung, Entrepreneurship und Technologieentwicklung Innovationen schnell in Produkte und Arbeitsplätze umzuwandeln", sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Kutzler, Präsident der TU Berlin, nach der Entscheidung.


Weiterführende Informationen zu den KICs und den beteiligten Institutionen:
http://eit.europa.eu/press/news-archive/single-view/article/the-european-institu...

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Kristina R. Zerges, Pressesprecherin der TU Berlin, Tel.: 030/314-23922, E-Mail: zerges@tu-berlin.de

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