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EU-Förderung für Innovationsverbünde - Wissenschaftsminister Stratmann: "Die Forschung ist ein Konjunkturmotor&q

23.12.2009 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

"Unsere niedersächsischen Wissenschaftler geben durch ihre erfolgreiche Arbeit erneut Impulse für Wachstum in wichtigen technologischen Feldern. Damit erweisen sich Hochschulen und Forschungseinrichtungen einmal mehr auch als Konjunkturmotor in Niedersachsen", sagte Wissenschaftsminister Lutz Stratmann. "Unsere niedersächsischen Wissenschaftler geben durch ihre erfolgreiche Arbeit erneut Impulse für Wachstum in wichtigen technologischen Feldern. Damit erweisen sich Hochschulen und Forschungseinrichtungen einmal mehr auch als Konjunkturmotor in Niedersachsen", sagte Wissenschaftsminister Lutz Stratmann. Er freut sich über eine positive Entscheidung, die rund 4 Millionen Euro EU-Fördergeld für drei neue Innovationsverbünde mit dem Schwerpunkt der Energieforschung bringt.

Das Wissenschaftsministerium hat gemeinsam mit der niedersächsischen Arbeitsgruppe Innovative Projekte (AGIP) und der NBank über die Anträge entschieden, so dass die Bank in Kürze die Zuwendungsbescheide ausstellen kann. Vom kommenden Jahr an entwickeln Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Forschungsergebnisse in Kooperation mit Unternehmen weiter. Ziel ist es, diese einer wirtschaftlichen Anwendung zuzuführen. Dabei handelt es sich um folgende Vorhaben, die für drei Jahre eine Förderung erhalten:

1. "Möglichkeiten und Grenzen von Nahwärmenetzen in ländlich strukturierten Gebieten unter Einbeziehung regenerativer Wärmequellen." Die Koordination erfolgt durch die Fachhochschule Hannover, das Fördervolumen beträgt rund 1,2 Mio. Euro.

2. "Niedersächsischer Innovationsverbund Plasmatechnik". Die Koordination liegt beim Laser-Laboratorium Göttingen, das Fördervolumen beträgt etwa 1,4 Mio. Euro.

3. "Niedersächsischer Forschungsverbund Autarkes, thermisch hoch integriertes SOFC-System kleiner Leistung auf Propanbasis". Die Koordination erfolgt durch das CUTEC-Institut, Clausthal-Zellerfeld, die Förderung beträgt rund 1,3 Mio. Euro.

Diese neuen Vorhaben sind Teil der Förderrichtlinie "Innovationen und wissensbasierte Gesellschaft" des Wissenschaftsministeriums. In dieser werden unter anderem Netzwerke und Kooperationsprojekte der wissenschaftlichen Einrichtungen mit Unternehmen sowie Existenzgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt.
In der EU-Förderperiode 2007 - 2013 stehen für diese Richtlinie allein im Zielgebiet Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (Niedersachsen mit Ausnahme des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg) des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) insgesamt 73 Mio. Euro bereit. Seit 2008 konnten mehr als 150 Projekte mit einem Volumen von rund 25 Mio. Euro aus dem EFRE-Fonds bewilligt werden.
"Damit haben Hochschulen und Forschungseinrichtungen die neuen Fördermöglichkeiten des europäischen Strukturfonds gut angenommen, und wir liegen voll im Zeitplan, bis 2013, das für Niedersachsen bereitstehende Geld auch abrufen zu können", so Stratmann.
Weitere Informationen: http://www.mwk.niedersachsen.de
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