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Berufsbilder aus der Forst-Holz-Kette: neue Wanderausstellung "Nachwachsende Perspektiven"

05.01.2010 - (idw) Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Die neue Wandersausstellung "Nachwachsende Perspektiven" veranschaulicht die Vielfalt der Berufsfelder in Forst und Holz. Hervorgegangen ist die Ausstellung aus dem BMBF-Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft". Bonn. Motorsägen, Vogelgezwitscher und Wanderlieder - ungewöhnliche Töne klingen derzeit durch das Foyer des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Bundesumweltministeriums (BMU) am Bonner Robert-Schuman-Platz. Ausgangspunkt ist die Wanderausstellung "Nachwachsende Perspektiven - Berufe in der Wald- und Holzwirtschaft", die von BIBB-Präsident Manfred Kremer eröffnet wurde. Mit der Ausstellung will das BIBB das Thema "Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung" am Beispiel von Ausbildungsberufen in der Wald- und Holzwirtschaft verdeutlichen. Dazu Manfred Kremer: "Die Ausstellung zeigt auf beeindruckende Weise, dass und wie die berufliche Bildung einen bedeutenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leistet. Sie macht die heimische Forst- und Holzwirtschaft, ihre Wertschöpfungsketten, ihre Aus- und Weiterbildungsberufe sinnlich erlebbar." Die wirtschaftlich wichtige Branche berge zahlreiche, zukunftsweisende Arbeitsfelder und Beschäftigungsmöglichkeiten. Dies sei, so Manfred Kremer, jungen Leuten oft nicht bewusst. "Mit einer modernen, auf die Schonung von Umwelt und Ressourcen ausgerichteten Aus- und Weiterbildung zeigen wir jungen Menschen persönliche Karrieremöglichkeiten auf. Hier können sie gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, Umwelt und Natur schützen und intelligente Problemlösungen erforschen."
Die Ausstellung richtet sich vor allem an junge Erwachsene in der Berufsfindungsphase. Unterschiedliche berufliche Tätigkeiten werden präsentiert, die Einfluss auf eine klima- und umweltgerechte, nachhaltige Entwicklung in der Forst- und Waldwirtschaft haben können. Auf die Besucher und Besucherinnen warten zahlreiche informative Bilder und Plakate, Soundcollagen und interaktive Elemente wie zum Beispiel das Computerspiel "Zukunftswald". Hier können junge Leute ihr Geschick als Förster/in virtuell unter Beweis stellen.
Die Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland stellt einen bedeutenden Wirtschaftszweig dar. Rund 160.000 Betriebe sichern etwa 1,2 Millionen Arbeitsplätze. Die Nachfrage nach Holz als Energieträger steigt, Holzprodukte gelten als nachhaltig. Auch für den Umwelt- und Klimaschutz hat der heimische Wald - der etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands bedeckt - eine wichtige Funktion.
Die Wanderausstellung ist Bestandteil des Förderprogramms "Forschung für Nachhaltigkeit" (FONA), das das BIBB seit 2005 im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchführt. Sie kann beim Bundesinstitut für Berufsbildung ausgeliehen werden - angesprochen sind bspw. Naturschutz- und Umweltzentren, Jugendtreffs und Ausbildungszentren, Arbeitsagenturen und Forst-Holz-Einrichtungen.

Ansprechpartner
Bundesinstitut für Berufsbildung
Anne Roth
Tel.: 0228/107-2528
Mail: anne.roth@bibb.de
Internet: www.bibb.de/nachhaltigkeit/ausstellung

Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ erforschen Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg 900 Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,8 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

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