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Universitätsmedizin Mainz ist eine der forschungsstärksten Fakultäten in Deutschland

05.01.2010 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Universitätsmedizin Mainz ist im aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erstmals in die Spitzengruppe der forschungsstärksten Universitäten aufgestiegen. Mit fünf von neun möglichen Spitzenplätzen gehört Mainz nun neben Tübingen, München, Berlin, Freiburg, Heidelberg und Würzburg zu den Top 10 der insgesamt 35 Universitäten in Deutschland. Die hervorragende Platzierung basiert vor allem auf den Leistungen im Bereich Nachwuchsförderung und der Einwerbung externer Drittmittel für den Forschungsbereich. Neben diesen beiden zentralen Bereichen entwickeln sich vor allem die Erfindungsmeldungen und der daraus resultierende Technologietransfer positiv. Alle drei Jahre erhebt das CHE die Daten für bestimmte Fächer im Hochschulranking neu. Für das Ranking 2009 wurden die Forschungsindikatoren für die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie detailliert ausgewertet. Eine Betrachtung erfolgt dabei im Hinblick auf die eingeworbenen Drittmittel, Publikationen und Promotionen absolut und pro Wissenschaftler. Neben den Fakten wird auch die Reputation der Fachbereiche in der Professorenschaft ausgewiesen, aber nicht zur Bildung der Gruppe der Forschungsstarken herangezogen. Als forschungsstark wird dabei einen Fachbereich gewertet, wenn er in mindestens der Hälfte der erhobenen Indikatoren die Spitzengruppe erreicht. Nach den Vergleichen von 2003 und 2006 hat nun erstmals auch die Universitätsmedizin Mainz den Sprung in die Spitzengruppe geschafft.

Im Bereich der Nachwuchsförderung stellt die Universitätsmedizin Mainz eine der führenden medizinischen Fachbereiche in Deutschland dar. Das erfolgreiche Mainzer Forschungsförderungsprogramm MAIFOR und die intensive Betreuung durch erfahrene Wissenschaftler sind Garant für die weitere erfolgreiche Förderung engagierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Weiterhin werden die jungen Forscherinnen und Forscher über die seit einigen Jahren etablierten Graduiertenfachkollegs intensiv betreut und gefördert.

Die Konzentration der Forschung auf die Forschungsschwerpunkte -Tumorbiomedizin, Immunologie, Vaskuläre Prävention und Neurowissenschaften - zeigt sich als richtiger Weg bei der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln für die Forschung. Wichtige Projekte werden aktuell vorbereitet bzw. umgesetzt. So bewirbt sich die Universitätsmedizin im bundesweiten Wettbewerb (BMBF) nicht nur um ein Spitzencluster und ein Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB), sondern die Schwerpunkte arbeiten aktiv daran, einen Sonderforschungsbereich und mindestens eine neue Forschergruppe hier in Mainz anzusiedeln.

Dies kann nur durch eine intensive Zusammenarbeit auch mit anderen Forschungszentren und einer weiteren Konzentration von Wissen geschehen. So werden im neuen Forschungsverfügungsgebäude, das 2010 in Betrieb genommen wird, die Forscher der Spitzenforschungsbereiche direkt nebeneinander arbeiten können. Zusätzlich ist die Konzentration und fachübergreifende Nutzung wichtiger Hightechgeräte in einem interdisziplinären Gerätepool vorgesehen.

Aktuell wird weiterhin der administrative Prozess gebündelt und optimiert, so dass Verträge nicht nur schneller fachkundig geprüft, sondern auch die Risiken für die Universitätsmedizin verringert werden. Die aktiven Wissenschaftler müssen nicht nur bei der Prüfung externer Verträge, sondern auch bei der Antragstellung zentral unterstützt werden. Ein weiterer Schritt ist nicht nur die Gründung des European Project Office (EPO), sondern auch die Implementierung eines Fachansprechpartners für Erfindungen, Patente und Technologietransfer direkt auf dem Gelände der Universitätsmedizin.

Alle seit der Gründung der Universitätsmedizin am 01. Januar 2009 erfolgreich initiierten und unterstützen Forschungsprojekte zeigen, dass die Universitätsmedizin Mainz auf dem richtigen Weg ist und in den nächsten Jahren fest unter den Top 5 der medizinischen Fachbereiche in Deutschland zu finden sein wird.

Der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin zeigt sich hoch erfreut: "Wir sind froh und stolz, dass wir unter den Universitätsklinika Deutschlands einen Platz unter den ersten Rängen einnehmen. Die neue Strukturierung der Integration von klinisch-theoretischen Instituten und vorklinischen Instituten trägt damit schon erste Früchte und wird ganz im Sinne unserer jetzigen strategischen Planung in der Zukunft den Mainzer Standort weiter stärken."


"Dieses Ergebnis bestätigt erneut die exzellente Forschungsqualität der Mainzer Mediziner, die auch in anderen Rankings vorne liegen", erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch. "Unser neues Mainzer Modell der Universitätsmedizin wird zudem die Grundlagen optimieren, um die im bundesweiten Vergleich bereits hervorragende Leistungsfähigkeit in Forschung und Lehre noch weiter zu steigern."

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