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Die Bankenkrisen von 1873 und 1931 und was wir aus ihnen lernen können

06.01.2010 - (idw) Frankfurt School of Finance & Management

Gastvortrag von Carsten Burhop am 13. Januar

Frankfurt am Main, 5. Januar 2010. In der aktuellen Banken- und Finanzkrise wächst das Bedürfnis, aus der Geschichte Lehren für den Umgang mit derartigen Krisen zu ziehen. Dabei werden häufig Parallelen zur Weltwirtschaftskrise von 1929 sowie zur Bankenkrise von 1931 gezogen. In einem Gastvortrag wird PD Dr. Carsten Burhop vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn diese Fragestellung beleuchten.

Dr. Carsten Burhop: Die Bankenkrisen von 1873 und 1931 und was wir aus ihnen lernen können

Mittwoch, 13. Januar 2010, 18: 30 Uhr
Frankfurt School of Finance & Management, Raum 20
Sonnemannstraße 9-11, 60314 Frankfurt am Main

Der Vortrag möchte Ursachen und Folgen der Bankenkrise von 1931 verdeutlichen und den Blick auf die oft vergessene Börsen- und Bankenkrise des Jahres 1873 lenken, die eher als die Bankenkrise von 1931mit der heutigen Krise vergleichbar ist. Denn 1873 wie heute nahm die Krise auf dem Markt für Vermögensgegenstände (damals Aktien, heute Immobilien) ihren Ausgang und weitete sich von dort in das Bankensystem aus. Die Krise von 1931 hingegen hatte ihre Ursache in der Währungs- und Finanzpolitik, wohingegen der Aktienmarkt allenfalls eine untergeordnete Rolle spielte. Daher stellt sich die Frage, ob die Lehren, die aus der Krise von 1929/31 gezogen worden sind, zur Lösung der heutigen Krise beitragen können oder ob man den Blick auf die falsche Krise gerichtet hat.

Die Veranstaltung ist öffentlich und die Teilnahme daran ist kostenfrei. Eine Diskussion mit dem Referenten sowie ein Empfang schließen sich an.

Organisiert wird der Vortrag vom Institut für bankhistorische Forschung e.V. (IBF). Es hat seinen Sitz in Frankfurt am Main und ist seit mehr als 40 Jahren Plattform und Impulsgeber für eine wissenschaftliche Erforschung der Banken- bzw. der Finanzgeschichte. Wir laden Sie herzlich ein:

Privatdozent Dr. Carsten Burhop studierte Volkswirtschaftslehre, Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Rechtswissenschaften an der Universität Bonn, wo er 2002 mit einer Arbeit über "Die Kreditbanken in der Gründerzeit" zum Dr. phil. promoviert wurde. Im Juni 2005 habilitierte er sich an der Universität Münster mit einer Arbeit über "Konjunktur, Wachstum und Institutionen in historischer Perspektive" und erhielt die venia legendi für Volkswirtschaftslehre. Seit März 2007 forscht Carsten Burhop, gefördert durch ein Heisenbergstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Längere Forschungsaufenthalte verbrachte er zudem an der University of Warwick und an der Yale University. Carsten Burhop widmet sich vornehmlich der Wirtschafts-, Unternehmens- und Finanzgeschichte des Deutschen Reichs. Er hat zahlreiche Aufsätze über historische volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Corporate Governance, Innovations¬manage¬ment und Bankengeschichte in den führenden nationalen und internationalen wirtschafts- und unternehmenshistorischen Zeitschriften publiziert.

Über die Frankfurt School of Finance & Management
Hervorgegangen aus Bankakademie und HfB bietet die Frankfurt School of Finance & Management umfassende Bildungs- und Beratungsleistungen zu Finanz- und Managementthemen an. Dazu gehören: Weiterbildungs- und Hochschulstudiengänge, offene Seminare und Trainings sowie maßgeschneiderte Bildungs- und Beratungsangebote für Unternehmen. In ihrer Forschung adressieren die Fakultätsmitglieder aktuelle Finanz- und Managementfragestellungen. Darüber hinaus managen Experten der Frankfurt School of Finance & Management Beratungs- und Trainingsprojekte zu Financefragestellungen in Schwellen- und Entwicklungsländern, insbesondere zu Mikrofinanzthemen. Die Frankfurt School of Finance & Management finanziert sich ausschließlich über Studiengebühren, Beratungshonorare sowie Stiftungsmittel. Informationen im Internet unter www.frankfurt-school.de

Weitere Informationen: http://www.frankfurt-school.de/content/de/news/newsfolder/2009/12/14122009_v
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