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Ein Mannheimer Diplom als dicker Pluspunkt auf dem Arbeitsmarkt

22.06.2003 - (idw) Universität Mannheim

Glanzvolle Absolventenfeier der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim mit rund 750 Gästen - Nationaler General Electric-Vorstandschef Thomas P. Limberger als Festredner - Erneuerung der Doktorurkunde für Professor Dr. Dr. h.c. Karl-Heinz Forster

Es war ein Abschied vom Studium, aber nicht vom Lernen. Und schon gar nicht von der Hochschule. Das betonten alle Redner auf der Absolventenfeier der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim am heutigen Samstag. Über 200 ehemalige Studierende der Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspädagogik, die in den zurückliegenden zwölf Monaten ihre akademische Ausbildung erfolgreich absolviert hatten, ließen die Zeit an ihrer "Alma Mater" noch einmal Revue passieren, feierten mit über 500 Angehörigen und Gästen eine stilvolle Festveranstaltung im Ostflügel des Mannheimer Schlosses.

"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück." Unter dieses Zitat des Komponisten Benjamin Britten hatte Professor Dr. Martin Schader, Dekan der Mannheimer BWL-Fakultät, seine Begrüßung gestellt. "Natürlich frage ich mich, ob wir Sie ausreichend auf das Berufsleben vorbereitet haben. Mit Blick auf die zuletzt in den Zeitschriften 'Wirtschaftswoche' und 'Capital' erschienenen Rankings ist das mit Sicherheit der Fall", so Schader. In den Ranglisten beider Zeitschriften, die auf den Einschätzungen von Personalverantwortlichen großer deutscher Unternehmen basieren, ging die Mannheimer BWL-Fakultät jeweils als Spitzenreiter hervor. Freilich sind dies Lorbeeren, auf denen sich niemand ausruhen kann - weder die Ausbildungsstätte noch ihre Absolventen. "Wir selbst verstehen uns als eine Organisation, die sich stets kritisch reflektiert und ein konsequentes Qualitätsmanagement betreibt", betonte Schader und übertrug dies auch auf die persönliche Ebene der Absolventen: "Lebenslanges Lernen ist zum Imperativ geworden."

Ein Gedanke, den Festredner Thomas P. Limberger, Vorstandsvorsitzender des Weltkonzerns General Electric für Deutschland, Österreich und die Schweiz, aufgriff. "Neugier, Begeisterung, Offenheit und Mut" forderte er von den "Managern von morgen". "Ein Mannheimer Abschluss ist auf dem Arbeitsmarkt ein wertvolles Asset", formulierte es Limberger in der Sprache des Wirtschaftswissenschaftlers. In einem Umfeld, das kaum noch Konstanten kennt, sollten die Hochschulabsolventen die "Beständigkeit des Wandels als Chance" begreifen. "Die Welt wartet auf Sie. Machen Sie das Beste aus Ihren Möglichkeiten", ermunterte der GE-Topmanager.

Exzellente Startchancen haben fraglos die vier Studierenden, die in diesem Jahr den Preis der Prechel-Stiftung aus den Händen des Stifters, Ehrensenator Herbert Prechel, für überragende Leistungen in ihren Fächern erhielten. Diplom-Wirtschaftsinformatiker Jochen Maydt schloss mit der Traumnote 1,0 ab, Peter Winter absolvierte die Studienoption Betriebswirtschaftslehre mit interkultureller Qualifikation mit 1,1, Markus Kempf erreichte in Betriebswirtschaftslehre einen Durchschnitt von 1,2 und Sandra Friedrich in Wirtschaftspädagogik die Note 1,3.

Eine besondere Ehre wurde Professor Dr. Dr. h.c. Karl-Heinz Forster zuteil: Die Doktorurkunde des langjährigen Vorstandssprechers und späteren Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Revisions- und Treuhand-Aktiengesellschaft Treuarbeit (später C&L Deutsche Revision Aktiengesellschaft, heute PwC Deutsche Revision), der 1952 in Mannheim promoviert hatte, wurde erneuert. "Sie sind und waren eine der ganz großen Persönlichkeiten des Berufsstands der Wirtschaftsprüfer", würdigte Professor Dr. Dr. h.c. mult. Otto H. Jacobs das berufliche Lebenswerk Forsters, der den Kontakt zur Schlosshochschule nie verloren hat.

Für eine solch lebenslange Beziehung zur "Alma Mater" warb Professor Dr. Hans Raffée, Vorsitzender des erfolgreichen Mannheimer Alumninetzwerks AbsolventUM e.V. "Wir bemühen uns, dass bei unserem Mitgliederservice die Preis-Leistungs-Relation stimmt", erklärte Raffée. Das Networking, etwa in Form von Regionalgruppen auf der ganzen Welt, oder die Stärkung des Wir-Gefühls durch Ereignisse wie den 2. Mannheimer Alumni-Tag im letzten Jahr nannte Raffée als Beispiele für zeitgemäße und wertvolle Dienstleistungen.

Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgten Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der in Mannheim ansässigen internationalen Unternehmensberatung IM + C AG, von General Electric, der MVV Energie AG sowie von AbsolventUM e.V.


Universität Mannheim
Fakultät für Betriebswirtschaftslehre
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ralf Bürkle
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