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Verabschiedung des Kunstgeschichtsprofessors Werner Busch am 29. Januar von der Freien Univerisität Berlin

22.01.2010 - (idw) Freie Universität Berlin

Mit einem akademischen Festakt wird am 29. Januar 2010 der renommierte Kunsthistoriker Prof. Dr. Werner Busch nach 21-jähriger Tätigkeit am Kunsthistorischen Institut von der Freien Universität Berlin in den Ruhestand verabschiedet. Den Festvortrag hält Prof. Dr. Wolfgang Kemp vom Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg zum Thema "Verschattete Augen - klarer Blick. Ein sichtbares Paradoxon". Werner Busch wurde 1944 in Prag geboren. Er studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Historische Hilfswissenschaften in Tübingen, Freiburg, Wien und London. Er promovierte 1973 in Tübingen über den englischen Maler und Grafiker William Hogarth. Nach seiner Habilitation an der Universität Bonn erhielt er 1981 einen Ruf an die Universität Bochum, an der er sieben Jahre lehrte. 1988 nahm er den Ruf auf eine Professur am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität an.

Zu Werner Buschs Forschungsschwerpunkten zählen die Kunstgeschichte des europäischen 18. Jahrhunderts sowie die des deutschen und englischen 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus forschte er über Handzeichnungen, Kunsttheorie und Gattungsgeschichte sowie über das Verhältnis zwischen Kunst und Naturwissenschaften. Busch ist seit 1998 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; er ist Mitbegründer und Herausgeber der "Kunsthistorischen Arbeitsblätter". Von 2003 bis 2008 war er Sprecher des Sonderforschungsbereichs "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste" an der Freien Universität.

Zu den wichtigsten Publikationen Buschs zählen die von ihm herausgegebene Begleitpublikation zum Funkkolleg Kunst "Eine Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen" (1987) und "Das sentimentalische Bild. Die Krise der Kunst im 18. Jahrhundert und die Geburt der Moderne" (1993) sowie Werke über die Maler Caspar David Friedrich und Adolph Menzel.

Zeit und Ort:
o Freitag, 29. Januar 2010, Beginn: 17.00 Uhr
o Kunsthistorisches Institut der Freien Universität Berlin, Koserstraße 20, 14195 Berlin, Hörsaal B (Videoübertragung in Hörsaal A)

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Dr. Joachim Rees, Kunsthistorisches Institut der Freien Universität Berlin,
Telefon: 030 / 838-53806, E-Mail: joachim.rees@fu-berlin.de

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