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TU Berlin: Pionier der Roboterforschung

02.02.2010 - (idw) Technische Universität Berlin

Prof. Dr. Hendrik Van Brussel erhält den Georg-Schlesinger-Preis 2009 / Einladung für Journalisten Prof. Dr. Hendrik Van Brussel von der Katholischen Universität in Leuven (Belgien) ist mit dem Georg-Schlesinger-Preis 2009 ausgezeichnet worden. Der renommierte Wissenschaftler erhält ihn für sei-ne wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Roboterforschung.

Zur akademischen Festveranstaltung möchten wir Sie herzlich einladen.

Zeit: Donnerstag, 11. Februar 2010, 15.00 Uhr
Ort: Produktionstechnisches Zentrum, Pascalstr. 8-9, 10587 Berlin

Der Georg-Schlesinger-Preis wird seit 1979 alle drei Jahre vom Berliner Senat für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Produktionstechnik verliehen und erinnert an einen großen Berliner Ingenieur und bedeutenden Hochschullehrer. Seit dem Jahr 2003 stellt die TSB Technologiestiftung Berlin das Preisgeld.

Prof. Dr. h. c. mult. Dr. ir. Hendrik Van Brussel (*1944) ist ordentlicher Pro-fessor für Mechatronik und Automatisierungstechnik an der Fakultät für Ingenieurswissenschaften der Katholischen Universität Leuven und gilt seit beinahe vierzig Jahren als Pionier der europäischen Roboterforschung. Seine wissenschaftliche Arbeit erstreckt sich über verschiedenste Bereiche der Robotik, Mechatronik und der flexiblen Automatisierungstechnik. Seine aktuellen Forschungsinteressen sind unter anderem sogenannte holoni-sche Fertigungssysteme sowie verhaltensbasierte Dienstleistungsroboter und medizinische Roboteranwendungen. In den letzten zehn Jahren hat sich seine Forschung und Lehre mit Projekten wie beispielsweise intelligenten Rollstühlen stark auf die soziale Funktion der Robotik ausgerichtet.
Georg Schlesinger (1874-1949) wurde im Alter von dreißig Jahren 1904 als ordentlicher Professor auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen, Fabrikanlagen und Fabrikbetriebe an der Königlich Technischen Hochschule zu Berlin, der Vorgängereinrichtung der TU Berlin, berufen. Als erster Lehrstuhl dieses Fachgebiets in Deutschland und mit dem seinerzeit einzigartigen Versuchsfeld für Werkzeugmaschinen erlangte Schlesinger innerhalb kurzer Zeit großes internationales Ansehen.

Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 wurde Schlesinger als Jude zunächst beurlaubt, für sechs Monate in Haft genommen und letztlich aus dem Staatsdienst entlassen und zur Emigration gezwungen.

Über die Verleihung des Georg-Schlesinger-Preises entscheidet ein internationales Kuratorium, dessen Vorsitz Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann führt. Professor Uhlmann lehrt an der TU Berlin das Fachgebiet Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik und leitet das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK.
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Programm des Festaktes:

Eröffnung:
Dr. Hans-Gerhard Husung, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung

Grußworte:
Prof. Dr. Dr. h. c. Kurt Kutzler, Präsident der TU Berlin

Einleitung:
Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann, Geschäftsführender Vorsitzender des Kuratoriums des Georg-Schlesinger-Preises, Leiter des Fachgebietes Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Berlin und des Fraunhofer Instituts Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK

30 Jahre Georg-Schlesinger-Preis:
Prof. em. Dr. h. c. mult. Dr.-Ing. E.h. mult. Dr.-Ing. Günter Spur, Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der TU Berlin

Laudatio:
Prof. em. Dr.-Ing. E.h. mult. Dr. h. c. Dr.-Ing. Hans Kurt Tönshoff,
Leibniz Universität Hannover

Preisverleihung:
Dr. Hans-Gerhard Husung, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung
Dr. Adolf Kopp, Geschäftsführer der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH
Festvortrag:
Prof. Dr. h. c. mult. Dr. ir. Hendrik Van Brussel, Katholische Universität Leuven, Belgien

Schlussworte:
Prof. Dr. h.c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Martin Roeder, Fachgebiet Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Berlin, Pascalstr. 8-9, 10587 Berlin, Tel.: 030 / 314 - 23473, E-Mail: roeder@iwf.tu-berlin.de
www.iwf.tu-berlin.de, www.ptz-berlin.de


Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

"EIN-Blick für Journalisten" - Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter:
Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter:
www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
Weitere Informationen: http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/ http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
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