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Niedersächsische Technische Hochschule - Neues gemeinsames Großprojekt in der Physik gestartet

11.02.2010 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Am 11.02.2010 ist ein neues, gemeinsames Forschungsprojekt der Niedersächsischen Technischen Hochschule gestartet. Rund 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachbereichen Physik, Elektrotechnik und verwandten wissenschaftlichen Disziplinen haben sich zur "NTH School for Contacts in Nanosystems" zusammengeschlossen. Am 11.02.2010 ist ein neues, gemeinsames Forschungsprojekt der Niedersächsischen Technischen Hochschule gestartet. Rund 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachbereichen Physik, Elektrotechnik und verwandten wissenschaftlichen Disziplinen haben sich zur "NTH School for Contacts in Nanosystems" zusammengeschlossen.

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann und Professor Dr. Erich Barke - als Vertreter des NTH-Präsidiums - zeigten sich optimistisch, dass die NTH den Wissenschaftsstandort Niedersachsen im internationalen Wettbewerb stärken werde.

"Heute startet ein groß angelegtes Forschungsprojekt, mit dem eindrucksvoll demonstriert wird, dass unter dem Dach der NTH Wissenschafterinnen und Wissenschaftler aus Hannover, Braunschweig und Clausthal eng zusammen arbeiten und forschen werden. Und genau das ist es, wofür die NTH errichtet worden ist", sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann.

Das Land fördert das Vorhaben für 2,5 Jahre mit insgesamt rund zwei Millionen Euro. Das gemeinsame Forschungsprogramm soll es den Physikern der NTH ermöglichen, ihre Kompetenzen zu bündeln und sich dadurch eine gemeinsame starke Position im Wettbewerb um nationale und europäische Projektmittel zu verschaffen.

Das Forschungsthema wird von den Gutachtern der Wissenschaftlichen Kommission als hochaktuell und anschlussfähig an die internationale Konkurrenz angesehen. Im Fokus der NTH School stehen jegliche Formen von Interaktionen (Contacts) von Nanostrukturen zu ihrer Umwelt. Obwohl diese Interaktionen das entscheidende Bindeglied der Nanostrukturen zur makroskopischen Welt sind, werden sie bislang von der Forschung wenig beachtet - im Gegensatz zu den Nanostrukturen an sich. Ziel der Forscherinnen und Forscher ist es deshalb, Kontakteffekte in Nanostrukturen besser zu verstehen und zu kontrollieren. Aus diesen Ergebnissen lassen sich neue Anwendungen erschließen, beispielsweise in den Bereichen Sensoren, Solarzellen oder molekulare Elektronik. Eine weitere wichtige Aufgabe der NTH School ist die Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern.
Weitere Informationen: http://www.mwk.niedersachsen.de
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