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Stratmann: "Studenten und Lehre können vom Bologna-Prozess profitieren" - Drei Hochschulen aus Niedersachsen

12.02.2010 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

"Unsere Hochschulen zeigen, dass der Bologna-Prozess ganz neue Chancen für die Lehre bietet und dies trotz aller berechtigter Kritik an Teilen seiner Umsetzung." HANNOVER. "Unsere Hochschulen zeigen, dass der Bologna-Prozess ganz neue Chancen für die Lehre bietet und dies trotz aller berechtigter Kritik an Teilen seiner Umsetzung. Es freut mich sehr, dass drei Vorhaben aus Niedersachsen beim bundesweiten Wettbewerb "Bologna - Zukunft der Lehre" überzeugen konnten", sagte heute Wissenschaftsminister Lutz Stratmann anlässlich des erfolgreichen Abschneidens der Universität Göttingen und der Leuphana Universität Lüneburg. Sie zählen zu den neun Wettbewerbssiegern. Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover konnte zudem eine Anschubfinanzierung für ein bundesweites Modellprojekt erzielen. Die drei Hochschulen seien positive Beispiele, wie man durch konkrete Projekte die Möglichkeiten der Bologna-Reform im Sinne der Studierenden und zur Verbesserung der Lehre nutzen könne, so Stratmann.

Mit rund zehn Millionen Euro fördern die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung neun Vorhaben an deutschen Hochschulen. Ziel ist es, die Lehre an Hochschulen zu stärken und Verantwortung für ihre Weiterentwicklung und praktische Verbesserung zu übernehmen.
Insgesamt umfasst die Initiative drei Förderlinien. Antragsberechtigt waren alle Hochschulen in Deutschland, wobei es eine große Konkurrenz von 105 Teilnehmern gab.

Die Universitäten aus Göttingen und Lüneburg konnten in der ersten Förderlinie überzeugen. In dieser werden die Hochschulen bei der Entwicklung und Erprobung neuer oder neu zu gestaltender Curricula von Bachelor-Studiengängen unterstützt. Die Göttinger bewarben sich mit dem Projekt "PONS - Brücke: Netzwerk Klassische Archäologie für ein Kerncurriculum und zur Motivierung von Studienortwechseln im Inland im Rahmen der gestuften Studiengänge BA/MA". Die Leuphana Universität Lüneburg kann durch das Preisgeld ihr Vorhaben "Bildung durch Wissenschaft - Das Leuphana College als Grundlage einer öffentlichen Universität für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts: Weiterentwicklung des Komplementärstudiums" realisieren.

An der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover kann jetzt ein Verbund aller deutschsprachigen tiermedizinischen Bildungsstätten
mit Vorbereitungsmitteln für die Lehr-/Lernforschung im Bereich Tiermedizin starten. Eine Projektgruppe soll zunächst die Erfahrungen und Kompetenzen in den Bereichen Didaktik und E-Learning bündeln - mit der langfristigen Perspektive eines Kompetenzzentrums für die Hochschuldidaktik in der Tiermedizin.
Weitere Informationen: http://www.stiftung-mercator.de/zukunft-der-lehre
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