Zwischen klassischer Universität und akademischer Provinz25.06.2003 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena
Historiker-Tagung am 27.-28. Juni zu Jena im Vergleich der 1860er bis 1930er Jahre
Jena (24.06.03) Wie sah die "Realgestalt" der Universität Jena zwischen 1860 und 1930 aus, in der so genannten "klassischen Phase" der deutschen Universität? Antworten auf diese Frage will die Tagung ",Klassische Universität' und ,akademische Provinz'. Jena im Vergleich (1860er bis 1930er Jahre)" geben, die am 27.-28. Juni an der Friedrich-Schiller-Universität Jena stattfindet. Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 14 Uhr (Samstag ab 10.15 Uhr) im Vortragsraum der Universitätsbibliothek (Bibliotheksplatz 2). Ausgerichtet wird die öffentliche Tagung von der "Senatskommission zur Aufarbeitung der Jenaer Universitätsgeschichte im 20. Jahrhundert". Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf Beiträgen zur Verfassungsentwicklung und zur Finanzierung sowie den wirtschaftlichen Grundlagen der Universität Jena in diesem Zeitraum. Ergänzt wird der Blick durch Vorträge zur Wissenschaftspolitik, zur Wissenschaftspopularisierung - in Jena besonders im Umfeld Ernst Haeckels - und zur Studentenschaft. Zum Thema "Studenten und Universität" sollen auch Vergleichsperspektiven und Linien für die Einordnung der Jenaer Situation in die allgemeine Entwicklung der deutschen Universitäten im behandelten Zeitraum aufgezeigt werden. Mit Prof. Dr. Sylvia Paletschek aus Freiburg wird eine profilierte Universitätshistorikerin die Tagung begleiten und kommentieren, die 2001 mit einer umfassenden Studie zur Universität Tübingen in dem Zeitabschnitt hervorgetreten ist, der hier für die Universität Jena ausgelotet werden soll.Weitere Informationen und das vollständige Programm sind im Internet zu finden unter: http://www2.uni-jena.de/philosophie/histinst/senatskomm/. Kontakt: Dr. Matthias Steinbach / Stefan Gerber Tel.: 03641 / 944435 oder 944460 Fax: 03641 / 944472 oder 944462 E-Mail: fsuj.geschichte@uni-jena.de oder Matthias.Steinbach@uni-jena.de
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