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Der kurze Marsch nach China: Schwerpunkt-Studium macht es möglich

24.02.2010 - (idw) accadis Hochschule Bad Homburg

China wird bei seinem langen Marsch zur Wirtschafts-Weltmacht Nummer eins nicht zu stoppen sein - das ist sicher. Ein erstes Etappenziel haben die Chinesen mittlerweile schon erreicht: Sie haben Deutschland als Exportweltmeister den Rang abgelaufen. Deshalb ist es verständlich, dass immer mehr deutsche Unternehmen China zu ihrem wichtigsten Markt deklarieren. Ein aktuelles Beispiel dafür ist Volkswa-gen. Der Wolfsburger Autokonzern plant in China mittlerweile den Bau seiner fünften Produktionsstätte. Nach Medienberichten, sollen in dem neuen Werk einmal 200.000 Seat-Modelle vom Band rollen. Insgesamt will Volkswagen seinen Absatz in China bis zum Jahre 2018 von derzeit 1,4 auf 2 Millionen Fahrzeuge steigern. Großes Ziel der Wolfsburger: Toyota als Weltmarktführer bei den Autobauern ablösen.

Und für das Erreichen großer Ziele braucht jedes Unternehmen top-qualifizierte Führungskräfte. Das gilt für den chinesischen Markt im Besonderen. Sprachliche Kenntnisse reichen alleine nicht aus. Spezielles wirtschaftli-ches Wissen ist genauso erforderlich. An dieser Nahtstelle setzt das Schwerpunktstudium China Management, das im Rahmen des Studiengangs International Business Administration an der accadis Hochschule Bad Homburg angeboten wird, an.

Dieses Schwerpunktstudium vermittelt neben einer fundierten Sprachausbildung alle relevanten Kenntnisse über Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur Chinas. Damit werden für die potenzielle Führungsnachwuchskräfte die erfolgreichen Grundlagen gelegt, um auf dem chinesischen Markt zu bestehen.

Wichtige Bestandteile des Schwerpunkt-Studiums China Management sind neben der interkulturellen Kommunikation, dem Vertrags- und Arbeitsrecht Chinas auch die deutsch-chinesischen Außenhandelsbeziehungen. Die Themengebiete Cultural Interaction und Future Management China runden das Studium ab.

Eine zukunftsträchtige Idee hatte übrigens im Jahre 1978 auch der damalige chinesische Maschinenbau-Minister, Zhou Zijian, auch im Sinn, als er im Mao-Anzug vor der Pförtner-Loge von Volkswagen in Wolfsburg auftauchte. Er hatte auf seiner Dienstreise durch Deutschland so viele VWs gesehen, dass er den Vorstand dieses Autoherstellers unbedingt kennenlernen wollte.

Der Pförtner wies ihn jedenfalls nicht ab, sondern führte ihn direkt zum VW-Vorstand Werner Schmidt. Dieses Treffen erwies sich für beide als sehr zukunftsträchtig: VW wurde zu dem Joint-Venture-Partner der chinesischen Autoindustrie und der Rest ist bekanntlich Wirtschaftsgeschichte.
Weitere Informationen: http://business-administration.accadis.com/live/China-Management-Vollzeit-BWL-St...
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