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Pinkwart: Renommierter Nachhaltigkeitsforscher wird neuer Präsident des Wuppertal Instituts

25.02.2010 - (idw) Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

Innovationsministerium baut Förderung von 2,2 auf vier Millionen Euro aus Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat heute Prof. Uwe Schneidewind (43) als neuen Präsidenten des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie begrüßt. "Das Wuppertal-Institut ist international führend in der Nachhaltigkeitsforschung. Mit Prof. Schneidewind wurde eine exzellente Wahl getroffen, um die Vernetzung des Instituts im In- und Ausland weiter voranzutreiben und Antworten auf die zentralen Zukunftsfragen für Klima, Energie und Umwelt zu finden."

Pinkwart kündigte an, die Grundfinanzierung des Landes für das Institut bis zum Jahr 2012 schrittweise auf 4 Millionen Euro anzuheben - der Etat aus dem Jahr 2009 in Höhe von 2,2 Millionen Euro wird damit fast verdoppelt. "Das Wuppertal Institut liefert Antworten auf die zentralen Zukunftsfragen unserer Gesellschaft. Um die Forschung weiter zu stärken, bauen wir nun die finanzielle Förderung des Instituts aus", sagte Pinkwart.

Das Wuppertal Institut ist ein wissenschaftlicher "Think Tank", der sich mit langfristigen, fächerübergreifenden Fragen der Nachhaltigkeitsforschung befasst. Aktuell arbeiten die Forscher daran, eine Großstadt in Zukunft CO2-frei machen zu können. Auf internationaler Ebene ist das Institut in verschiedene EU-Projekte eingebunden und in Ländern wie China, Japan oder Brasilien tätig. Derzeit forschen am Wuppertal Institut auch 30 Doktoranden, aktuell ist ein eigenes Doktorandenkolleg zum Thema Nachhaltige Stadtentwicklung gegründet worden.

Prof. Uwe Schneidewind wird ab dem 1. März 2010 Präsident des Instituts. Der Wirtschaftswissenschaftler startete seinen beruflichen Werdegang im Bereich Strategische Umweltmana-gementberatung bei Roland Berger & Partner in Düsseldorf und dann als Projektleiter am Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen, wo er promovierte und habilitierte. 1997 kam er an die Universität Oldenburg, die er von 2004 bis 2008 als Präsident leitete. Zudem war Schneidewind Vorsitzender des Innovationsnetzwerkes Niedersachsen. Schwerpunkt seiner Forschung sind Strategien nachhaltigen Wandels auf Organisations-, Branchen- und institutioneller Ebene. In diesem Bereich hat er in den letzten Jahren 13 Bücher und über 80 Aufsätze veröffentlicht.
Weitere Informationen: http://www.innovation.nrw.de
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