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TU Ilmenau präsentiert Nanotechnologie in Japan

02.03.2010 - (idw) Technische Universität Ilmenau

Die Technische Universität Ilmenau präsentierte sich mit dem IMN MacroNano® und dem Sonderforschungsbereich (SFB 622) "Nanopositionier- und Nanomessmaschinen" auf der soeben zu Ende gegangenen größten Nanotechnologiemesse der Welt "nano tech" in Tokyo. Die Schwerpunkte der Messe in der japanischen Hauptstadt lagen auf Nanoelektronik, Nanomesstechnik, Nanofabrikation, neuen Materialien, Photonik, Biotechnologie und Sensorik. An den drei Messetagen kamen rund 43.000 Fachbesucher aus aller Welt zur Tokyoter Messe. IMN MacroNano® und SFB 622 präsentierten sich am Gemeinschaftsstand der Bundesrepublik Deutschland. Die Messegäste konnten sich hier vor allem über die weltweit einzigartige Nanopositionier- und Nanomesstechnik aus Ilmenau und über die Möglichkeiten interdisziplinärer Forschungskooperationen mit dem IMN MacroNano® informieren. Die Ilmenauer Wissenschaftler führten weit über 100 Kontaktgespräche.

Das IMN MacroNano® präsentierte sich mit seinen fast 40 Fachgebieten und Nachwuchsforschergruppen potenziellen Partnern als ideale Kooperationsplattform. Trotz der großen Bandbreite an Forschungsthemen, können Industrieunternehmen, Hochschulen und Netzwerke auf eine einheitliche Kontaktstelle Wirtschaft - Industrie zugreifen, den mnst-Broker. Damit wird Unternehmen aller Branchen, auch ausländischer Interessenten, ein unkomplizierter Zugang zum wissenschaftlichen Know-how im Bereich Mikro- und Nanosystemtechnik (mnst) und zu Projektpartnern ermöglicht. Der Kompetenzatlas des IMN MacroNano® wurde in Tokyo von den Geprächspartnern überaus interessiert entgegengenommen. Dies macht der Universität Hoffnung auf neue Kooperationsbeziehungen im Nachgang zur Messe, nicht nur zu japanischen Partnern. Auch zahlreiche neue Kontakte zu europäischen Einrichtungen wurden geknüpft, denn alle, die in dem Wirtschafts- und Forschungsbereich Nanotechnologie Rang und Namen haben, waren in Tokyo anwesend.

Auch die Arbeiten des Sonderforschungsbereiches auf den Gebieten der Nanopositionier- und Nanomesstechnik stießen auf der nano tech auf großes Interesse. Durch die Nutzung verschiedenster Messsysteme und Sensoren ermöglichen sie eine große Bandbreite an Messanwendungen. Von Seiten ausländischer Universitäten war insbesondere die Nachfrage nach Austauschmöglichkeiten für Wissenschaftler und Studenten sehr stark.

Der Messe vorangegangen war eine Workshopreihe an verschiedenen japanischen Universitäten in Fukuoka, Osaka und Tokyo, an der das IMN MacroNano® und der SFB 622 teilnahmen. Die Gesprächspartner auf den durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Workshops interessierten sich vor allem für das Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK), das am Institut MacroNano® angesiedelt ist. Dessen Alleinstellungsmerkmal ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Physikern, Chemikern und Biologen mit Maschinenbauern, Hochfrequenztechnikern und Systemanalytikern. Spezialisten für keramische Materialien, Polymere, Halbleiter oder Gläser setzen die Besonderheiten ihrer Materialsysteme in Vergleich und finden so eine optimale Lösung. So ergänzen sich die technologietragenden und die anwendungsorientierten Fachgebiete des Instituts, tragen die Ergebnisse weiter und befördern dadurch die Idee der internen und externen Kommunikation und Kooperation. Die Industrie hat insbesondere Interesse an Nano-Mikro-Makro-Integration, das heißt, wie die Mikro- und Nanotechnologien für makroskopische Objekte nutzbar gemacht werden können.

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