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Wie kann Studium 'studierbar' gestaltet werden?

03.03.2010 - (idw) Evangelische Fachhochschule Berlin

Die soziale Dimension des Studierens - Neue Anforderungen an das Qualitätsmanagement.
11. Fachtagung des Arbeitskreises "Evaluation und Qualitätssicherung der Berliner und Brandenburger Hochschulen".
Tagung und Foren: 22./23. März 2010, Evangelische Fachhochschule Berlin (EFB)
Unter den Referenten sind u. a. Staatssekretär Dr. Hans-Gerhard Husung, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin, Prof. Andreas Geiger, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie Frau Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung. Wie kann das Studium "studierbar" gestaltet werden im Hinblick auf unterschiedliche Studierendengruppen, studentische Lebenslagen und den Wunsch nach Persönlichkeitsentwicklung, sozialem und gesellschaftspolitischem Engagement? Wie können diese Ansprüche in eine fachbezogene, wissenschaftliche Qualifizierung integriert werden? Diese Fragen zu reflektieren, zu diskutieren und dabei zu Qualität sichernden Lösungen und Konzepten zu gelangen, haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 11. Fachtagung Evaluation und Qualitätssicherung an Berliner und Brandenburger Hochschulen zum Ziel gesetzt. Mit dem Thema "Die soziale Dimension des Studierens" reagieren sie auf den stark diskutierten Reformbedarf der Bachelor- und Masterstudiengänge und die aktuellen Forderungen der Studierenden. In sieben thematisch fokussierten Arbeitsforen werden unterschiedliche Stationen des Studienablaufs vom Übergang in die Hochschule, des qualifizierten Lehrens, kompetenzorientierten Prüfens, des Übertritts in den Beruf sowie methodische Instrumentarien der qualitätsbezogenen Datenerfassung thematisiert.

Die ethischen Fragen der sozialen Seite des Studierens wird Frau Prof. Dr. Thol-Hauke, Rektorin der EFB, zur Begrüßung der Teilnehmer reflektieren. Die Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung Prof. Dr. Ada Pellert gibt erste Anregungen wie die soziale Qualität des Studierens gesichert und durch ein effektives Hochschulmanagement umgesetzt werden kann. Staatssekretär Dr. Husung von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin diskutiert mit dem Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Wolter von der Universität Dresden ob und wie auf soziale Belange
des Studierens in Zeiten von Leistungs- und Abschlussorientierung reagiert werden kann. Prof. Andreas Geiger, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, wird in seinem Beitrag nochmals einen Ausblick auf die Möglichkeiten zu einer qualitativen Gestaltung der sozialen Dimension des Studierens geben.

Rund 150 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet, Österreich und der Schweiz, insbesondere Hochschulleitungen, Evaluationsbeauftragte, aber auch Lehrende haben sich angemeldet. Zukünftig sind sie aufgefordert, neben der wissenschaftlichen Qualität auch die soziale Dimension des Studierens zu gewährleisten. Die Tagung will dazu Anregungen und Impulse geben.

Der Arbeitskreis Evaluation und Qualitätssicherung von Hochschulen aus Berlin und Brandenburg besteht seit Mitte der 90er Jahre. Ihm gehören Evaluationsbeauftragte und Vizepräsidentinnen und -präsidenten der Hochschulen und Universitäten an. Seit dem Jahr 2000 werden thematische Jahrestagungen im Bereich Evaluation und Qualitätssicherung angeboten. Die EFB ist bereits zum zweiten Mal Gastgeberin der Tagungsreihe.


PRESSEGESPRÄCH

23. März 2010, 11:30 Uhr
Evangelische Fachhochschule Berlin (EFB)
Haus F, Raum F 207 (Hauptgebäude)
Teltower Damm 118-122
14167 Berlin

Kontakt: Sibylle Baluschek
Tel: 030-845 82 262
Email: presse@evfh-berlin.de
Weitere Informationen: http://Weitere Informationen sowie Tagungsprogramm siehe: http://www.evfh-berlin.de, Rubrik: Veranstaltungen
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