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MINT-Studierenden Orientierung geben

08.03.2010 - (idw) VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

Die Welt des Studierens und Arbeitens ist durch das digitale Zeitalter kräftig ins Rotieren geraten. Das Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten geben heute bei Kommunikation und Informationsgewinnung den Ton an. Was im privaten Umfeld funktioniert, nutzen Kundschaft und Bürger/innen vermehrt, um direkt an Produktentwicklungen und Entscheidungen mitzuwirken. Wie sich dies auf die Anforderungen in einem MINT-Studium und im technischen Arbeitsumfeld auswirkt, dazu gaben Initiative D21, VDE, VDE-YoungNet und der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen heute auf der CeBIT MINT-Studierenden eine Möglichkeit zur Orientierung.

Auf der Podiumsdiskussion "Was uns betrifft" beantworteten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaft nicht nur konkrete Fragen zu Work-Life-Balance oder dem Gehalt, sondern auch zu der sich ändernden Arbeitswelt und die damit verbundenen Herausforderungen an die Ausbildung durch die Universitäten und Fachhochschulen. So bieten die Web-2.0-Technologien einen guten Ansatzpunkt, technische Berufe mit gesellschaftlichen Entwicklungen und Anforderungenzu verbinden: Nahe am Kunden, gemeinsam etwas für die Gesellschaft zu entwickeln - das bietet insbesondere auch spannende berufliche Perspektiven für Frauen.
In den anschließenden Workshops zeigten die teilnehmenden Unternehmen und Institutionen darüber hinaus, welche Spezialisierungen im Studium Sinn machen oder wie es um die Karrierechancen in Groß- und Kleinunternehmen steht. Alf Henryk Wulf, Vizepräsident der Initiative D21 und des VDE, zeigte sich zuversichtlich: "Die Jobchancen in den technischen Beerufsfeldern sind hervorragend Gerade das ITK-Umfeld entwickelt sich rasant und bietet eine Vielfalt von spannenden Tätigkeiten, die momentan kaum noch durch eigenen Nachwuchs gedeckt werden können."

Der Fachkräftemangel in den Ingenieursbereichen entwickelt sich immer mehr zu einer Wachstums- und Innovationsbremse in Deutschland. Umso wichtiger sei es, die jungen Menschen, die sich bereits für ein MINT-Studium entschieden haben, in ihrem Vorhaben zu bestärken und Schülerinnen und Schüler für ein solches Studium zu begeistern, so Professorin Barbara Schwarze. "Der bisher männlich geprägte technische Beruf soll durch attraktive Rollenvorbilder und gezielt Maßnahmen auch junge Frauen begeistern. Insgesamt haben die IT-Berufe einfach mit einem äußerst schlechten Image zu kämpfen. Das setzt sich bei den Absolventinnen fort, denn es zeigt sich, dass eine Lücke klafft zwischen dem erfolgreich absolvierten Studium und dem "Ankommen" in der Wirtschaft."

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