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Mehr Qualität bei ästhetischen Eingriffen angemahnt

27.05.2002 - (idw) Universität Leipzig

Auf dem 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Leipzig werden neue diagnostische und therapeutische Methoden für operative Eingriffe im Gesichtsbereich behandelt. Die Spezialisten widmen sich auch dem Thema "Ästhetische Operationen", die immer mehr an Bedeutung gewinnen. "Eine spezielle Qualifikation ist dazu erforderlich", mahnen die Mediziner.


Prof. Dr. Dr. Alexander Hemprich Auf dem 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Leipzig werden neue diagnostische und therapeutische Methoden für operative Eingriffe im Gesichtsbereich behandelt. Die Spezialisten widmen sich auch dem Thema "Ästhetische Operationen", die immer mehr an Bedeutung gewinnen. "Eine spezielle Qualifikation ist dazu erforderlich", mahnen die Mediziner.

Zeit: 29. 05. 2002
Ort: Hotel Intercontinental, Gerberstraße 15

Jährlich werden in Deutschland rund 1800 Kinder mit einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte geboren. Im Schnitt sind in den ersten Jahren drei bis fünf Operationen erforderlich, um die Fehlbildungen zu korrigieren und dafür zu sorgen, dass die Kinder schlucken, kauen und sprechen können. Bei den meisten Patienten sind später weitere Eingriffe nötig. Allerdings versuchen die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, die Zahl der Operationen so gering wie möglich zu halten. Moderne Behandlungsmöglichkeiten von Fehlbildungen des Gesichtes sind ein Hauptthema des 52.Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der vom 29.Mai bis 1.Juni 2002 in Leipzig stattfindet.

Zweites Hauptthema bilden Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen im Gesichts- und Kieferbereich. Bei diesen Schmerzarten sind Fehldiagnosen, Fehlbehandlungen und lange "Patientenkarrieren" besonders häufig, obwohl es wirksame Behandlungsmethoden gibt.

Um mehr Qualität geht es den MKG-Chirurgen auch bei ästhetischen Eingriffen im Gesicht: Solche Operationen erfordern genaue Kenntnisse der komplizierten Anatomie und der vielfältigen Funktionen. Doch nicht jeder Arzt, der solche Eingriffe anbietet, hat eine entsprechende Qualifikation.

Diese drei Themen stehen auch im Mittelpunkt einer Pressekonferenz, zu der wir Sie recht herzlich einladen. Die Pressekonferenz findet statt am Mittwoch, den 29. Mai 2002, 11.00 Uhr, im Hotel Inter-Continental, Gerberstraße 15.

Auf das Treffen mit Ihnen freuen sich Prof. Dr. Dr. Karsten Gundlach, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, und Prof. Dr- Dr. Alexander Hemprich, Kongresspräsident.

weitere Informationen:
Prof. Dr. Dr. Alexander Hemprich
Telefon: 0341 97 21 100
E-Mail: hoeri@medizin.uni-leipzig.de
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