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TU Berlin: Knapp 4 Millionen Euro für neues Forschungs- und Anwendungszentrum

18.03.2010 - (idw) Technische Universität Berlin

Entwicklung und Optimierung von Füge- und Beschichtungstechniken - Mehrwert für Wirtschaftsstandort Berlin-Brandenburg Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung gibt 3,88 Millionen Euro für den Aufbau eines Forschungs- und Anwendungszentrums für Füge- und Beschichtungstechnik (FORUM) an der TU Berlin. Das FORUM mit einem Projektvolumen von insgesamt 7,77 Millionen Euro verfolgt neben der Entwicklung neuer und der Optimierung bestehender Füge- und Beschichtungstechnologien und Werkstoffe vor allem die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen. In der geplanten Form fördert es den schnellen Technologietransfer von der Forschung in die industrielle Anwendung und verschafft damit der Region Berlin-Brandenburg bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal. Das Zentrum wird von den TU-Professoren Dr.-Ing. Johannes Wilden vom Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb und Dr. Wolfgang H. Müller vom Institut für Mechanik geleitet.

Füge- und Beschichtungstechniken sind Querschnittstechnologien und bilden den Schlüssel für die Herstellung von Produkten im Anlagen- und Apparatebau, im Energie- und Photovoltaikanlagenbau sowie in der Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik und Medizintechnik. In Berlin sind mehr als 100, in Brandenburg mehr als 350 Unternehmen, für die Schweißtechnik zertifiziert; über 50 Unternehmen beschäftigen sich mit optischen Technologien, insbesondere der Lasermaterialbearbeitung durch Schweißen, Schneiden und Beschichten. Somit ist die Füge- und Beschichtungstechnik ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Berlin und die Region. Zur Stärkung und Sicherung der nationalen und internationalen Marktposition dieser Firmen und letztlich zur Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region besteht erheblicher Bedarf an der Einführung innovativer Technologien, mit denen zum Beispiel bis zu 40 Prozent an Energie gespart oder die Prozessgeschwindigkeit mehr als verzehnfacht werden können.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Prof. Dr.-Ing. Johannes Wilden, Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der TU Berlin, Tel.: 030/314-28247, E-Mail: johannes.wilden@tu-berlin.de; sowie Prof. Dr. Wolfgang H. Müller, Institut für Mechanik der TU Berlin, Tel.: 030/314-22332, E-Mail: Wolfgang.H.Mueller@TU-Berlin.de
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Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

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