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Mit Solarzellen in die Akademie23.03.2010 - (idw) Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Dr. Carsten Deibel, Gruppenleiter am Lehrstuhl für Experimentelle Physik VI (Energieforschung) ist einer von insgesamt sechs Wissenschaftlern, die in das neu gegründete Förderkolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen wurden.
Er erhält in den kommenden drei Jahren ein Stipendium in Höhe von monatlich 1.000 Euro und soll damit "kreative und innovative Fragestellungen, insbesondere an den Schnittstellen der herkömmlichen Wissenschaftsgebiete, umsetzen", wie es in einer Pressemitteilung der Akademie heißt. Die Akademie stellt den Kollegiaten im Gegenzug ein hochkarätiges wissenschaftliches Forum für den interdisziplinären Austausch zur Verfügung, in dem diese untereinander und mit den Akademiemitgliedern in Dialog treten können.
Carsten Deibels Werdegang und Forschung
Carsten Deibel (Jg. 1975) studierte an den Universitäten Bochum und Sussex Physik und wurde 2002 an der Universität Oldenburg promoviert. Seit 2005 ist er an der Universität Würzburg tätig, wo er sich derzeit habilitiert. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Funktionsweise organischer Solarzellen. Im Unterschied zu konventionellen Solarzellen, die auf Silizium basieren, lassen sich organische Zellen kostengünstig produzieren und gezielt mit speziellen Eigenschaften versehen. Das Ziel von Deibels Forschungsvorhaben ist es, ein grundlegendes Verständnis der physikalischen Abläufe von der Lichtabsorption bis zum Stromfluss zu erlangen, das die Voraussetzung für eine gezielte Optimierung organischer Solarzellen darstellt.
Das Förderkolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Zur Förderung besonders qualifizierter junger Wissenschaftler hat die Bayerische Akademie der Wissenschaften 2009 beschlossen, ein Förderkolleg einzurichten. Maximal 18 Kollegiaten - alle hochqualifizierte Promovierte aus Bayern - können dort Mitglied sein, wobei diese Gesamtzahl stufenweise innerhalb der ersten drei Jahre erreicht werden soll. Im Kollegjahr 2010 werden sechs Stipendiaten aufgenommen.
Kontakt: Dr. Carsten Deibel, T: (0931) 31-83119; E-Mail: deibel@physik.uni-wuerzburg.de
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