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Breite Spitze in der Lehre

01.07.2003 - (idw) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)

1822-Universitätspreis für exzellente Lehre / 11 Nominierte aus 10 Fachbereichen

FRANKFURT. Es kann nur einen Preisträger geben und der heißt in diesem Jahr Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz aus dem Fachbereich Chemische und Pharmazeutische Wissenschaften. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sein Studiengang im Rahmen externer Evaluationen als einer der pharmazeutischen Spitzenstudiengänge der gesamten Republik gilt. Nicht nur seine eigenen Lehrveranstaltungen werden von den Studierenden als engagiert und herausragend beschrieben, sondern sein Beitrag zur Profilierung der Lehre für die Ausbildung in der Frankfurter Pharmazie insgesamt.

Nominiert wurden von den vorschlagsberechtigten Studierenden 11 HochschullehrerInnen aus 10 Fachbereichen. Der Preisträger war von der siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Vizepräsidentin Prof. Brita Rang, der Vertreter der Hochschullehrer, der Studierendenschaft und der 1822-Stiftung angehören, unter Berücksichtigung folgender Kriterien ausgewählt worden:
o besonders gute Lehrveranstaltungen
o die Fähigkeit, Begeisterung für das Fach zu wecken
o didaktisch angemessener Medieneinsatz
o besonderes Engagement bei der Betreuung der Studierenden, etwa Erreichbarkeit und Kommunikation mit den Studierenden
o Rückkoppelung des/der Lehrenden mit den Studierenden (etwa im Sinne einer Evaluation)
o sorgfältige Betreuung von Examensarbeiten.

Bei der diesjährigen Entscheidung wurden vor allem hoch bewertet:
o Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der
Studiensituation
o Ergänzende Lehrangebote
o Interdisziplinarität
o Forschungsbezug in der Lehre
o Beziehung zwischen Theorie und Praxis

Die Studierenden hatten mit ausführlichen Laudationes vorgeschlagen:
o Prof. Tanja Brühl, Juniorprofessorin, FB 03 - Gesellschaftswissenschaften, für sehr gute, auch in Englisch abgehaltene Lehrveranstaltungen, insbesondere die Entwicklung und Umsetzung eines internationalen interdisziplinären Projekts.
o Dr. Siegbert Reis am FB 05 - Psychologie und
Sportwissenschaften für sein Engagement in Pflichtkursen, insbesondere für gute Strukturierung und Praxisnähe.
o Prof. Markus Witte am FB 06 - Evangelische Theologie für vielseitige Lehre, insbesondere den stets präsenten Forschungsbezug.
o Prof. Hartmut Leppin, FB 8 - Philosophie und
Geschichtswissenschaften, für seine besonders
einfallsreiche Didaktik und die Einbindung der Studierenden in Forschungsprojekte.
o Dr. Gisela Engel, FB 10 - Neuere Philologien, für vielfältiges Engagement, insbesondere Einbeziehung der Studierenden in die Forschung im Rahmen einer internationalen Sommerschule.
o Prof. Robert Bieri, FB 12 - Mathematik, für didaktisch gut aufbereitete Lehre, die Einbeziehung von Absolventen, um mathematische Berufspraxis sichtbar
werden zu lassen, und sein Engagement auch außerhalb der Vorlesungszeit (Ferientutorien).
o Prof. Michael Lang, FB 13 - Physik, für Begeisterungsfähigkeit, sozial-kulturelles Engagement und intensiven Forschungsbezug seiner Lehrveranstaltungen.
o Prof. Roland Prinzinger, FB 15 - Biologie und Informatik, für didaktisch gut aufbereitete Lehre, insbesondere für die wichtige Internationalität und Interdisziplinarität seiner Veranstaltungen.
o Dr. Markus Nebel, FB 15 - Biologie und Informatik, für Engagement, insbesondere den Forschungsbezug seiner Lehrveranstaltungen.
o PD Dr. Helmut Wicht, FB 16 - Medizin, für
unorthodoxe, hervorragende, mitreißende Lehrveranstaltungen, insbesondere den interdisziplinären Ansatz.

Vizepräsidentin Prof. Brita Rang dankte den Nominierten mit einem Buchgeschenk für das herausragende Engage- ment und drückte die Hoffnung aus, dass es vorbildlich für die gesamte universitäre Lehre und die Qualifizierung der Studierenden werden und wirken möge.

Der Preis wird auch im kommenden Jahr wieder vergeben; die Auslobung erfolgt im Herbst.

Informationen: Heidemarie Barthold, Referentin für Lehr- und Studienangelegenheiten; Tel: 069-798-22476; E-Mail: h.barthold@vdv.uni-frankfurt.de

Peter Sahl, Geschäftsführer der 1822-Stiftung; Töngesgasse 40; 60255 Frankfurt; Tel: 069-2641-4266; E-Mail: Peter.Sahl@Fraspa1822.de

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