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Deutsche und französische Wissenschaftler im Austausch

08.04.2010 - (idw) Universität des Saarlandes

Vorträge und Kolloquien im Rahmen der Reihe "Deutsch-Französischer Diskurs" im Sommersemester 2010 Zwei Kolloquien und 16 Vorträge aus verschiedenen Disziplinen stehen in diesem Sommersemester auf dem Programm der Vortragsreihe "Deutsch-Französischer Diskurs" des Frankreichzentrums. Die Reihe zeigt, dass Wissenschaftler der Universität des Saarlandes in vielen Fachrichtungen eng mit Forschern aus Frankreich zusammenarbeiten. Die einzelnen Fachbereiche der Universität des Saarlandes haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Frankreich und anderen frankophonen Ländern zu Vorträgen eingeladen. Sie stellen jeweils fachspezifische Themen aus der Perspektive ihres Landes vor. Vorträge gibt es in den Disziplinen Medizin, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Naturwissenschaften und Technik. Die Referenten sprechen entweder Deutsch, Französisch oder Englisch. Interessierte sind herzlich willkommen.

Fieber, Halsschmerzen und geschwollene Lymphknoten sind die Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers. Ausgelöst wird es von den so genannten Epstein-Barr Viren. Mit Vorträgen in englischer Sprache zum Epstein-Barr Virus beginnt am Dienstag, dem 13. April, (17 Uhr, Universitätsklinikum Homburg, Institut für Virologie, Geb. 47, Seminarraum 0.02) die Reihe "Deutsch-Französischer Diskurs" des Frankreichzentrums. Professor Wim Burmeister von der Universität Grenoble spricht am 13. April über Studien zu dem Virus, Dr. Evelyne Manet aus Lyon geht am Dienstag, dem 20. April, (gleicher Ort und gleiche Zeit) auf den Produktionszyklus des Virus ein.

Mit der heutigen Bedeutung der Lyrik setzt sich am Freitag, dem 11. Juni, ein Kolloquium auseinander. Die Professoren Jean-Michel Maulpoix und William Marx von der Universität Nanterre stellen sich die Frage, ob der Abschied von der Lyrik unvermeidlich ist. Das Kolloquium findet von 16 bis 20 Uhr in der Villa Europa (Kohlweg 7) in Saarbrücken statt. Ebenfalls in der Villa Europa können Interessierte dem Schriftsteller und Musikwissenschaftler der Académie française, Philippe Beaussant, begegnen. Am Dienstag, dem 15. Juni, hält er um 19.30 Uhr einen Vortrag über "Musik vor allen anderen Dingen".

Besonders eng ist der Kontakt zwischen deutschen und französischen Wissenschaftlern auch bei den Juristen. An der Saar-Uni befindet sich das Centre Juridique Franco-Allemand, eine europaweit einzigartige Kooperationseinrichtung. Hier können Studierende neben ihrem Studium der deutschen Rechtswissenschaften ein französisches Rechtsstudium betreiben und damit ohne Zeitverlust zwei Abschlüsse erwerben. In diesem Jahr feiert das Centre Juridique Franco-Allemand sein 55-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am Freitag, dem 2. Juli, ein Kolloquium im Rahmen der Reihe "Deutsch-Französischer Diskurs" statt. Dabei befassen sich Professor Bertrand Fages von der Pariser Sorbonne und Dr. Christophe Geiger von der Universität Strasbourg mit den Übereinstimmungen und Unterschieden zwischen dem deutschen und dem französischen Recht. Die Vorträge beginnen um 14 Uhr und 15.15 Uhr im Musiksaal (Gebäude C5 1).


Einzelne Vorträge auch unter:
http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/veranstaltungen.html (bitte auch links die einzelnen Fachbereiche anklicken)

Kontakt:
Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes
Sandra Duhem (Geschäftsführerin)
Tel.: 0681/302-2399
E-Mail: fz@mx.uni-saarland.de
Weitere Informationen: http://www.uni-saarland.de/fz Anhang
Das gesamte Programm zur Reihe finden Sie im Anhang
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